30.03.2020

WIBLINGEN aktuell Ausgabe März 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute können wir berichten, dass es uns gelungen ist, im Kloster Wiblingen einen Lagerraum von 44 qm für den Verein Phoenix Wiblingen ab 1. April 2020 zu vermitteln. Wir bedanken uns sehr für das Entgegenkommen von Herrn Lindenthal (Vermögen und Bau BW). Somit ist ein dringendes Problem gelöst, um Gerätschaften auch anderer Vereine unterzubringen.

Teich bei der Marienkapelle an der Weihung

Neues gibt es auch über den kleinen Teich hinter der Marienkapelle zu berichten. 1983 wurde durch das ehemalige Tiefbauamt der Stadt ein Zu- und Ablauf von der Weihung hergestellt. Der See befindet sich auf städtischem Grund und die Leitungen wurden bisher als Unterhaltsmaßnahme gereinigt. Nun haben wir festgestellt, dass der Teich langsam verlandet und zunehmend zuwächst. Wir konnten jedoch als Sofortmaßnahme erreichen, das eine Reparatur des Zu- und Ablaufes durchgeführt wurde. Der Röhrichtbestand ist zu reduzieren und langfristig für den Erhalt des Teichs zu sorgen, dies kann jedoch nur in Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde erfolgen. Ein Ortstermin ist erfolgt. Das Ausbaggern und die Teilentfernung des Röhrichtbestandes kann allerdings erst im September/Oktober durchgeführt werden. Dies wird auch so von den Entsorgungsbetrieben vorgenommen.

Spatenstich „Erweiterung Müllbunker und Entladehalle im Donautal“

Wir erinnern uns noch an vergangene Zeiten, als der Bau des Müllheizkraftwerkes große Aufregung in der Bürgerschaft verursachte. Heute können wir sagen, dass das Müllheizkraftwerk ein wichtiger Baustein der Energiewende und der Fernwärme Ulm GmbH ist.

In Deutschland liegt der Anteil des Wärmemarktes am Energieverbrauch deutlich bei über 5 %, wobei der Energieverbrauch für Strom nur ca. 20 % beträgt. Inhaltlich wird die Energiewende daher oft auf die Stromwende reduziert und damit die Bedeutung des Beitrags des Wärmemarktes oft unterschätzt. Deshalb brauchen wir auch eine Wärmewende. Die Politik hat dies mittlerweile erkannt und fordert deshalb den Ausbau von Fernwärme.

Während die Fernwärme bundesweit nur 14 % des Wärmemarktes abdeckt, werden in Ulm bereits über 50 % des gesamten Wärmebedarfs über die Fernwärmeversorgung abgedeckt. Am Erzeugermix der Fernwärme Ulm GmbH (FUG) nimmt das Müllheizkraftwerk mit einem Anteil von 25 % eine bedeutende Rolle ein.

Nun soll mit dem Bunker ein weiterer Schritt erfolgen, der die Energiebereitstellung der Anlage verbessert. Die größere Speicherkapazität (Altbunker 2000 t, Neubunker 1800 t) gibt eine optimale Sicherheit.
Ihre Stadträte Helga Malischewski und Reinhard Kuntz in der FWG-Fraktionsgemeinschaft

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