25.02.2019

Biberplage und kein Ende in Sicht

Biberproblematik in ganz Baden-Württemberg 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

leider hat sich zu obengenannter Thematik nichts Neues getan, nur dass die Landwirtschaft auch in Um und Umgebung erheblich weiter darunter leidet. Bereits im Jahre 2016 äußerte sich der Bauernbund-Geschäftsführer Jung, Biber seien keine bedrohte Art mehr, sondern eine Landplage. Vor allem in den hochwassergefährdeten Gebieten sind sie zunehmend ein Problem, die Nager setzen Äcker und Wiesen unter Wasser, wie z.B. den Binsenweiher in Wiblingen.

Eine Unterstützung über einen Entschädigungsfond gibt es in Baden-Württemberg nicht, jedoch in Bayern.

Völlig unverständlich ist, dass wir als Grenzgebiet über die Iller und Donau andere Vorschriften haben als Bayern, dort werden Problem-Biber von Jägern erlegt. So weit wollen wir ja nicht gehen, sondern über eine Auswilderung nachdenken. Mir ist bewusst, dass das Regierungspräsidium Tübingen dafür zuständig ist auch dort herrscht eine äußerst strenge Haltung, das eine Ausnahmegenehmigung für Umsiedlung nicht erteilen will.

Bereits Ende 2017 wurden sechs Biber in Lebendfallen gefangen und umgesiedelt. Diese hatten den Potsdamer Schlosspark Sanssouci massiv besiedelt.

Als Mitglied der Biberkommission

 

beantrage ich daher, Informationen und Erkenntnisse in

                                   Potsdam zu erfragen, wie erfolgreich die Aktion war.

 

Anlässlich unserer letzten Schachtelfahrt hätte ich ein ideales Gebiet ausgemacht und zwar das Donaudelta, dort ist Natur pur und der Biber hätte für immer seine hervorragende Überlebenschance.

Mit freundlichen Grüßen

Helga Malischewski

Stadträtin

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