4.09.2018

Wiblingen aktuell Ausgabe Juli 2018

 

 

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Liebe Mitbürger, liebe Mitbürgerinnen,

Der Gemeinderat hat den Nahverkehrsplan 2018 ver- abschiedet. In diesem Werk wird die Versorgung der Ulmer und Neu-Ulmer Bevölkerung mit dem öffentli- chen Personennahverkehr (ÖPNV) geregelt, der in Ulm mit einem Defizit von rund 13 Mio. € abschließt und über den Verbund Stadtwerke Ulm (SWU) finan- ziert wird.

Was bringt dieses Papier für den Ulmer Süden ?

Die Linie 3 wird in eine Linie 4 umgetauft und erhält eine neue Streckenführung und ein neues Endziel: Von Wiblingen – Alte Siedlung – bis Ehinger Tor bleibt alles beim Alten. Dann fährt der Bus über die Innen- stadt mit Haltestelle „Rathaus“ nach Böfingen. Wer von Wiblingen aus zum Bahnhof will, muss am Ehin- ger Tor in die Tram (Linie 1 oder künftig Linie 2) um- steigen.

Die Änderung ist mit Inkrafttreten des Winterfahr- plans bzw. der Inbetriebnahme der derzeit noch im Bau befindlichen Linie 2 (vom Kuhberg zur Universität bzw. Wissenschaftsstadt) vorgesehen.

Ulmer Süden im Halbstundentakt

Die Vororte Gögglingen, Donaustetten und Unterwei- ler werden an den Ulmer Nahverkehr angeschlossen. Endhaltestelle ist in Wiblingen an der Schleife Wiblin- ger Ring/Kemptener Straße. Angestrebt ist ein Takt- verkehr von 30 Minuten.

Die neue Linie 16 ist für den Beginn des Jahres 2020 geplant. Es wird also noch eine Weile dauern. Bis da- hin müssen die vorgesehenen Haltestellen endgültig geplant und dann gebaut werden. In diesen Prozess sind die Ortschaftsräte mit eingebunden.

Haltestellen
In Donaustetten: bei der Sportgaststätte „Halde“ und beim Einkaufszentrum „Brückle“.
In Unterweiler: beim „Rathaus“ und „Hartstraße“ – jeweils in beiden Richtungen. In Unterweiler ist auch eine Wendeschleife mit einem Park-+ Ride-Parkplatz vorgesehen. Von Vorteil wäre sicherlich, wenn im Stadtteil Gögglingen noch eine Haltestelle angeboten werden könnte.

Die Investitionskosten für die Haltestellen werden rund 1⁄4 Mio. € kosten. Bei einer solchen Investition geht man davon aus, dass die Linie wirtschaftlich ver- tretbar ist und langfristig Bestand haben wird. Der Fairness halber muss aber gesagt werden, dass die neue Linie nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn Annahme und Auslastung wirtschaftlich sind. Also Bürger unserer südlichen Stadtteile: nutzt das Angebot, sonst ist es bald wieder weg.

UWS baut Wohnungen und Kindertagesstätte
In der Kemptener Straße 15 werden auf dem der- zeitigen Parkdeck 28 Wohnungen auf einer zweige- schossigen Tiefgarage entstehen.
Dieses Innenentwicklungsprojekt nutzt vorhandenes Bauland und dient der Ressourcenschonung sowie der besseren Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur.

Um eine ausgewogene Sozialstruktur zu erhalten, werden 1/3 der Wohnungen als Sozialwohnungen ge- baut, das heißt über das Landeswohnungsbaupro- gramm gefördert, und 2/3 sollen dem allgemeinen Wohnungsmarkt dienen.

Als Baubeginn ist Herbst dieses Jahres geplant.

Im Wiblinger Hart 4 ist ein fast ähnliches Vorhaben auf den Weg gebracht. Dort wird neben 24 Wohnun- gen – ebenfalls im Verhältnis 1/3 Sozialwohnungen und 2/3 allgemeine Mietwohnungen – eine viergruppi- ge Kindertagesstätte entstehen.

Für beide Vorhaben hat der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung des Gemeinderats am 26. Juni 2018 vorhabenbezogene Bebauungspläne auf den Weg ge- bracht.

Bis zum nächsten Mal
Ihre WWG-Stadträte in der FWG-Gemeinderatsfraktion

Helga Malischewski Erwin Böck, Reinhard Kuntz

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