25.06.2018

Wiblingen aktuell Ausgabe Juni 2018

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wollen wir mal mit positiven Nachrichten beginnen.

Die WirtschaftsWoche bezeichnet die Stadt Ulm als „Überflieger im Dynamikranking 2017“

Für das Ranking wurden mehr als 100 Faktoren aus Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilien und Lebensqualität analysiert. Punkten konnte die Stadt insbesondere mit den günstigsten Gewerbesteuerhebesätzen, vielen Wohnungsneubauten und einer niedrigen Zahl von Arbeitslosengeld II-Beziehern.

Die in einer vom ZDF in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass es Ulm unter die deutschen Top Ten geschafft hat. 199 von 300 Punkten hat Ulm bekommen. Die Maximalpunktzahl hat keiner der Kandidaten erreicht, München hat es mit nur 207 Punkten auf den Top-Platz geschafft.

Was sagt uns das? Ulm ist eine lebenswerte Stadt, das haben wir jetzt durch eine unabhängige Prognos-Studie erfahren dürfen. Wir sollten alle dankbar sein, dass dies so ist, jedoch gilt für uns Stadträte, uns nicht zurück zu lehnen und zufrieden mit unserer Politik und unseren Entscheidungen zu sein Unsere Bemühungen müssen auf bezahlbaren Wohnraum, ausreichende Kitaplätze, Sauberkeit und Sicherheit hinauslaufen, das sind wir uns bewusst. Natürlich ist uns auch bekannt, dass vor allem immer mehr ältere Menschen am Rande des Existenzminimums leben, viele wissen nicht, dass ihnen Grundsicherung zusteht.

Die zweite gute Nachricht, die allerdings mit viel Mühe verbunden war, ist, dass in einer Wohnanlage in der Reutlinger Straße (nicht UWS) seit September 2017 der Aufzug bis zum 7. Stock defekt war. Ein Handwerker, der bei einer 85-jährigen Dame etwas reparieren musste, war fassungslos und wendete sich an uns. Die Dame war in ihrer Wohnung gefangen, Bewohner mit Kinderwagen hatten es schwer, die Hausverwaltung wurde angeschrieben, Mieten gekürzt, passiert ist nichts. Wir sehen einen solchen Mangel als Tatbestand für eine Definition aus dem Strafgesetzbuch an. Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit einer Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Unsere Hauptabteilung Stadtplanung war auch noch behilflich, um diesen Zustand im Mai 2018 zu beenden, kurz bevor wir über Medien an die Öffentlichkeit gegangen wären.

Das unsägliche Parken mit den LKW in ganz Wiblingen wollen wir in Griff bekommen, wir sind seit Wochen dran, jedoch kann nur über Geldbußen das Problem gelöst werden, die Fahrer stören sich nicht an Halte-oder Parkverbotsschildern. Wir haben unserem Ordnungsamt Fahrzeugnummern durchgegeben. Es sind bereits vermehrt Kontrollen durchgeführt und mit entsprechenden Bußgeldern belegt worden.

Am Recyclinghof sind die LKW verschwunden, Halteverbotsschilder wurden angebracht und es klappt.

Am 20.4. haben wir den Zustand der Bühne im Bürgerzentrum angemahnt. Wir haben nun die Nachricht bekommen, dass die Arbeiten und auch die Reinigung der Vorhänge und der Bordüre in Auftrag gegeben wurden und die Instandsetzungen voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein werden.

In der Sitzung mit den Umweltthemen haben wir den Argenton-Kreisel angesprochen, der nicht bepflanzt und ständig mit Unkraut bewachsen ist. Es stellte sich heraus, dass unser Grünflächenamt gar nicht zu ständig , sondern die Firma noch drei Jahre nach Fertigstellung für die Pflege verantwortlich ist. Im ersten Jahr hat es mit dem Gärtner nicht geklappt. Nun soll dieses Jahr Samen für eine Blumenwiese eingebracht werden und im Herbst noch Blumenzwiebel in den französischen Farben, die uns dann im Frühjahr erfreuen. 2019 ist die Firma noch verantwortlich, dann geht die Pflege zur Stadt über.

Nun noch eine Mitteilung in eigener Sache:

Am 12. Oktober 2018 um 19.00 Uhr findet das 50-jährige Jubiläum der Wiblinger Wählergemeinschaft e.V. im Bürgerzentrum am Tannenplatz statt, merken Sie sich diesen Termin schon mal vor. 

Alle Wiblinger Bürger und aus dem Ulmer Süden sind herzlich eingeladen.

 

 

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