28.07.2016

Freiwilliger Polizeidienst für Ulm

Stadträtin Helga Malischewski hat die Schaffung einer Freiwilligen Polizei beantragt.

 

Sicherheit in Ulm

Stadtteil Wiblingen 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

tagtäglich müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Einbrüche in Häuser und Wohnungen drastisch zunehmen. Ich möchte insbesondere den Stadtteil Wiblingen ansprechen, allein diese Woche drei Einbrüche, Schule, Kindergarten und Wohnhaus.

 

In der Landesregierung wird neu diskutiert, ob ein Freiwilliger Polizeidienst verstärkt wieder eingeführt werden soll. Im Koalitionsvertrag steht, dafür „eine neue Grundlage“ zu schaffen. Da die hauptamtliche Polizei permanent unterbesetzt ist, halten wir diese Maßnahme für dringlich. Es ist n i c h t notwendig, dass die Polizeifreiwilligen Waffen tragen, allein die Präsenz durch Fußstreifen wäre schon sehr hilfreich. Selbst der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Kusterer äußert sich folgendermaßen: „Wir brauchen die Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte, weil die Personalknappheit bei der Polizei so groß ist.“ Bis die 1500 angepeilten neuen Personalstellen für ganz Baden-Württemberg einsatzbereit sind, vergehen sicher noch einige Jahre. 

Auch auf Grund vieler Gespräche mit der Bürgerschaft, die eine solche Bereitschaft von Freiwilligen wünschenswert hält, 

beantrage ich, dass sich die Stadt Ulm bei der Landesregierung

diesem Ansinnen, den Freiwilligen Polizeidienst wieder ein zu-

führen, positiv äußert, dass dieser möglichst bald eingeführt

werden kann, die oben angeführten Gründe sprechen dafür. 

Landauf, landab klagen die Kommunen, die Zahlen sind Realität.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Helga Malischewski

Stv. Fraktionsvorsitzende

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