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23 Jun 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe Juni 2016

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wollen wir uns dem Thema „Senioren in Ulm“ widmen. Dies stand im Fachbereich Bildung und Soziales am 1.6.2016 zur Diskussion.

Fallzahlen und jährliche Ausgaben Hilfe zur Pflege:

Im Jahre 2015 waren es 532 Fälle, im Jahre 2010 waren es 442 Fälle. Die Fallzahlensteigerungen sind nicht mehr so gravierend wie in den Jahren zuvor. 70% der Ulmer Hilfe zur Pflege Empfänger werden stationär versorgt, 30% ambulant. Im Landesdurschnitt sind dies nur 23,5%, was bestätigt, dass der Vorrang der ambulanten Versorgung in Ulm gut umgesetzt wird. Die Altersverteilung liegt bei 70-79 Jahren mit 29,35% am höchsten, gefolgt von 80-89 Jahren mit 28,14 %.

Die jährlichen Ausgaben der Hilfe zur Pflege lagen im Jahre 2015 bei ca. 7.240.000 Euro.

In der Stadt Ulm sind, wie schon in den letzten Jahren, im Vergleich zu anderen Stadtkreisen deutlich weniger Menschen über 65 Jahren in stationärer Pflege untergebracht, das gleiche gilt für Menschen unter 65 Jahren, Ulm steht an unterster Stelle.

Seit 2012 teilten sich zwei Sozialpädagoginnen eine Vollzeitstelle für das „Fallmanagement Hilfe zur Pflege“. Viele Angehörige wissen nicht um die Hilfe, die bei einer angedachten oder beantragten Heimaufnahme in Anspruch genommen werden kann. Ziel des Fallmanagements ist der möglichst lange Verbleib in der eigenen vertrauten Wohnung. Scheuen Sie sich nicht, sich über die Telefonnummer 161 5134 Frau Nicole Fässler, zu informieren, sie betreut diese Stelle jetzt alleine.

Im Jahre 2010 wurde der letzte Seniorenbericht der Stadt Ulm veröffentlicht. Mit der Umsetzung der 128 Handlungsempfehlungen wurde mit Beginn des Jahres 2011 begonnen, vorgesehen war hierfür ein Zeitraum von fünf Jahren. Nun wird eine Neuauflage erarbeitet. Es werden zehn Leitlinien entwickelt. Alle hier aufzuführen, ist noch verfrüht, trotzdem ein paar Schlagworte:

Das Alter ist vielschichtig und bunt

Potentiale der älteren Menschen fördern und nützen

Freiräume für Teilhabe schaffen

Unterstützungsangebote im Sozialraum und Quartier stärken

Sorgende Gemeinschaften entwickeln

Barrierefreie Wohnungen und barrierefreies Wohnumfeld schaffen

Das Thema Demenz enttabuisieren 

Mit diesen Maßnahmen können Sie erkennen, dass nicht nur für Kinder und Jugendliche für Unterbringung in Kitas und Schulen immens viel getan wird, sondern dass die ältere Generation nicht vergessen ist.

Thema Sicherheit

In der Landesregierung wird neu diskutiert, ob ein Freiwilliger Polizeidienst verstärkt wieder eingeführt werden soll. Im Koalitionsvertrag steht, dafür „eine neue Grundlage“ zu schaffen. Da die hauptamtliche Polizei permanent unterbesetzt ist, halten wir diese Maßnahme für dringlich. Es ist n i c h t notwendig, dass die Polizeifreiwilligen Waffen tragen, allein die Präsenz durch Fußstreifen wäre schon hilfreich. Selbst der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Kusterer äußerst sich folgendermaßen: „Wir brauchen die Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte, weil die Personalknappheit bei der Polizei so groß ist.“

Bis die 1500 angepeilten neuen Personalstellen für ganz Baden-Württemberg einsatzbereit sind, vergehen sicher noch einige Jahre.

Für Wiblingen halten wir jedenfalls auch auf Grund vieler Gespräche mit der Bürgerschaft eine solche Bereitschaft von Freiwilligen wünschenswert, auch wäre dies den verwinkelten Wegen des Tannenplatzes geschuldet, wenn uns auch von oberster Stelle verdeutlicht wird „Wiblingen ist sicher“.

Ihre WWG Stadträte in der FWG Rathausfraktion

Helga Malischewski       Erwin Böck               Reinhard Kuntz

23 Jun 2016

Bockweg in Wiblingen

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Die Durchfahrt zum östlichen Teil des Bockwegs ist oftmals nicht möglich. Im Interesse der Bewohner haben wir einen Antrag an OB Gunter Czisch geschrieben.

Bockweg in Wiblingen 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Straßenverhältnisse im westlichen Teil des Bockweges (von der Weihungstraße bis Sporerstraße) sind mehr als beengt. Diesem Umstand ist wohl die bereits bestehende Einschränkung „Fußgängerzone/Spielstraße) geschuldet.

Nun wird von den Anliegern beklagt, dass der öffentliche Straßenraum von Besuchern und insbesondere im Eingangsbereich der Weihungstraße von Kunden der Pizzeria zum Parken benutzt und dadurch die ungehinderte Durchfahrt zum östlichen Teil des Bockweges verhindert oder zumindest erschwert wird. So soll vor kurzem ein Krankenwagen nicht an sein Ziel im Bockweg gekommen sein. Nicht auszudenken, wenn eine Feuerwehreinsatz ansteht. Somit kommt es ständig zu nachbarschaftlichen Konflikten.

Die Anlieger halten eine weitere Ausschilderung wie „Halteverbot“ und „Feuergasse freihalten“ für notwendig.

Wir beantragen eine Prüfung, wie den offensichtlich berechtigten Klagen der Anlieger abgeholfen werden kann und bedanken uns im Voraus für eine zeitnahe Erledigung.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Erwin Böck                                                                                Helga Malischewski

 

 

  1. Juni 2016

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21 Jun 2016

Erweiterung des Pausenhofs der Sägefeldschule

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alte, nicht mehr gebrauchte Fahrradständer verhindern die Erweiterung des Pausenhofs für die Grundschüler der Sägefeldschule.

Wir haben dazu einen Antrag an OB Czisch geschrieben.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

zum Schulanfang des neuen Schuljahres im September wird eine Ganztagsbetreuung an der Sägefeldschule angeboten. Leider ist der Außenbereich als Aufenthalt im Freien sehr begrenzt, jedoch zeichnet sich eine Lösung ab, die noch vor September zu realisieren wäre.

 

Wir beantragen, dass die uralten, vergammelten und nicht mehr

benötigten Fahrradunterstände entfernt werden.

Eine neue Fahrradunterstellanlage ist vorhanden.

 

Im Zuge der Herstellung dieser hervorragenden Freifläche sollte noch das

Eingangstor dazu um ca. 6 m verlegt werden, damit ein Zugang von außen

nicht mehr möglich ist, sondern nur noch vom Schulgebäude.

 

Die Maßnahmen sind ein Gewinn für die Aufenthaltsqualität im Sinne einer Ganztagesbetreuung. Die Schulleitung und die Elternvertretung befürworten diese Verbesserung, zumal die Schule selbst in die Jahre gekommen ist und keine größeren Sanierungen vorgenommen wurden.

               

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helga Malischewski                                                       Reinhard Kuntz

 

  1. Juni 2016

 

9 Jun 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe Mai 2016

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Unser Beitrag für Wiblingen aktuell Ausgabe April 2016 : Artikel lesen

 

 

 

 

 

 

9 Jun 2016

Geplante Nachverdichtung von Wohnungen in Wiblingen

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Nachverdichtung in Wiblingen

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

die angedachte (schon geplante?) Nachverdichtung der UWS am Tannenplatz sorgt für Unruhe unter den Bürgern. Diese Feststellung in der SWP vom 20.5.2016 trifft mehr, als ausgeführt, zu.

Die offizielle Vorstellung der Vorhaben der UWS zur Nachverdichtung am 11.5.2016 im Bürgerzentrum Tannenplatz hat in keiner Weise überzeugt, geschweige ein positives Verständnis ausgelöst. Daran ändert auch die Aussage von Herrn Geschäftsführer Dr. Pinsler (UWS), dass überhaupt noch nichts beschlossen sei, nichts. Tatsächlich wurde der Eindruck vermittelt, dass gegen den eindeutigen Willen der Bürger die Vorhaben durchgesetzt werden sollen. Das Misstrauen ist sehr groß, da auch die Information zu dieser Veranstaltung mehr als dürftig war. Ein Thema und Sorge ist die bereits vorhandene Bevölkerungsstruktur speziell in Wiblingen, es wird eine ausgewogene Durchmischung erwartet.

Bestärkt wird diese Einschätzung durch die Randnotiz in der SWP vom 20.5.2016:

Wie geht es weiter?

  • Architektenwettbewerb
  • Vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren
  • Baubeginn 2017

 

Wir beantragen:

  1. Im FB Stadtentwicklung/Bau und Umwelt

          zunächst zu beraten und gegebenenfalls zu beschließen, wo eine Nachverdichtung konkret angedacht und planerisch weiter verfolgt werden kann, nach alternativen Standorten für   Geschossbauten in Wiblingen zu suchen und dabei bereits angesprochene mögliche Standorte (Grundstück im Wiblinger Hart am Waldrand, KiGa-Grundstück Kemptener Straße, Flächen beim Behindertenheim Tannenhof, Grundstück „Gewerbegebiet Kastbrücke“ zwischen Joh-Palm-Str. und Kleingärten) zu prüfen. Außerdem beim  Grundstückseigentümer UWS darauf einzuwirken, dass jegliche Aktivitäten zur Nachverdichtung vor diesen Prüfungen zunächst nicht weiter betrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

Erwin Böck                             Reinhard Kuntz                       Helga Malischewski

24 Apr 2016

Mitgliederversammlung der WWG

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Die erste Mitgliederversammlung der WWG 2016 am 20. April in der Sportgaststätte des TV Wiblingen 

Im voll besetzten Nebenzimmer hatten wir den leitenden Stadtbaudirektor der Stadt Ulm, Volker Jescheck, zu Gast.

Er diskutierte mit uns über seine Ideen zur Weiterentwicklung bis 2030 in Wiblingen. Wir benötigen eine vernünftige Mischung der Bevölkerung, sagt Volker Jetcheck. Wir haben schon jetzt prozentual doppelt so viele Bewohner mit Migrationshintergrund im Vergleich mit der gesamten Stadt. Die Infrastruktur muss gesichert werden. Bei den vorhandenen Freiflächen soll man nach seiner Meinung genau darauf achten, was und wie nachverdichtet  werden soll. Auch die oft aufgerufene und immer abgelehnte Idee einer Straßenbahn nach Wiblingen brachte er wieder ins Gespräch. Neu dabei ist eine geänderte Linienführung, um die nötige Auslastung, und damit auch eine Förderung des Landes zu erzielen. Unsere Schatzkiste mit Kloster, Lustgarten und Binnenweiher bedarf sorgfältiger Pflege und Weiterentwicklung.

Anschließend berichteten unsere Stadträte über aktuelle Themen im Ulmer Gemeinderat.

 

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24 Apr 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe April 2016

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Unser Bürgermeisterteam ist nun wieder komplett. Am 23. März 2016 hat der Ulmer Gemeinderat mit überwältigender Mehrheit Martin Bendel, bislang erster Beigeordneter in Leutkirch, zum Nachfolger von Gunter Czisch gewählt. Er ist neuer erster Bürgermeister, Finanzbürgermeister und Stellvertreter von OB Gunter Czisch. Wir denken , dass er nicht nur die nötige Fachkompetenz, sondern auch menschlich sehr gut in die Bürgermeisterriege passt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Martin Bendel, der seine neue Tätigkeit wohl im Sommer 2016 aufnehmen wird.

 

In der gleichen Gemeinderatssitzung war die Wohnungsdebatte 2016 ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Ausgehend von der letzten Wohnungsdebatte im Mai 2011 hat sich der Wohnungsmarkt deutlich verändert.

 

Das damalige Ziel von 300 neuen Wohnungen pro Jahr konnte um 50 Wohneinheiten deutlich

gesteigert werden.

Es wurden wieder vermehrt Geschoßwohnungen gebaut.

Über 100 vier- und mehr Zimmerwohnungen sind erstellt worden.

Die ersten Baugruppenprojekte sind in der Realisierung.

 

Der Gemeinderat hat sich aufgrund der Situation ( Verknappung des Wohnungsangebotes bei den aktuellen Flüchtlingszahlen ) für die kommenden fünf Jahre weiter ehrgeizige Ziele gesetzt:

 

Verdoppelung der neu zu errichtenden Wohnungen auf 700 Einheiten pro Jahr.

Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

Ausweitung von Baugruppenprojekten.

Steigerung der Anzahl öffentlich geförderter Wohnungen.

Nutzungsmischung in Büro- und Geschäftshäusern ( mindestens 20% Wohnanteil ).

 

Die Innenentwicklungskonzepte betreffen auch Wiblingen. Hier soll am Tannenplatz auf, im städtischen Besitz befindlichen, Garagenhöfen maßvoll nachverdichtet werden.

Weitere Schwerpunkte sind der untere Eselsberg und die Böfinger Steige.

 

Für den Bau von Einfamilienhäusern, Reihenhäusern u.ä. hat man die Zahl von 70 Einheiten pro Jahr als Ziel aufgenommen. Nach Meinung unserer Fraktion zu wenig um der Nachfrage gerecht zu werden.

 

Leider ist städtischer Baugrund nicht mehr in dem Maße vorhanden wie es gewünscht und gebraucht wird.

 

Die Ziele sind gesetzt, jetzt müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, diese auch umzusetzen.

 

Ein neues Thema:

 

Der Wiblinger Wochenmarkt entwickelt sich wieder erfreulich weiter. Durch unsere Initiative konnten drei neue Marktbeschicker gewonnen werden. Er wird aber nur dann Bestand haben, wenn wir auch dort einkaufen. Er mag zwar etwas teurer sein, dafür bekommen Sie aber auch frische, regionale Produkte. Und er dient nicht nur zum Einkaufen, sondern dient auch der Kommunikation.

Wo sonst trifft man auf begrenztem Raum so viele Bekannte und Freunde und tauscht Neuigkeiten aus?

Also besuchen sie den Markt und freuen sich auf weitere Marktbeschicker.

 

Wir freuen uns mit Ihnen auf den sichtbaren Fortschritt im Bau der Querspange. Der Kreisverkehr

 

an der Unterkirchberger Straße ist nahezu fertig.

Im Übrigen erhält der Kreisverkehr am Wiblinger Ring und der Gögglinger Straße zukünftig den offiziellen Namen „ Argenton Kreisel „. Eine Reminiszenz an unsere französischen Freunde vom Städtepartnerschaftsverein Argenton s. Creuse und Wiblingen.

 

Jetzt wünschen wir Ihnen schöne, warme Frühlingstage und bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

 

Ihre WWG Stadträte in der FWG Gemeinderatsfraktion

 

 

 

Helga Malischewski, Erwin Böck und Reinhard Kuntz

11 Mrz 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe März 2016

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 29. Februar 2016 ging eine Ära zu Ende: Wir haben Oberbürgermeister Ivo Gönner verabschiedet und Gunter Czisch als neuen Amtsinhaber eingesetzt. Wir möchten an dieser Stelle unseren aufrichtigen Dank für 24 erfolgreiche und vertrauensvolle Jahre ausspre- chen. Es war ein gutes Miteinander – von gegenseiti- gem Respekt geprägt. Nur so kann Stadtpolitik funktionieren.

Das gleiche Vertrauen werden wir dem neuen Oberbürgermeister Gunter Czisch entgegenbringen. Wir kennen uns ja schon einige Jahre, sind uns nicht fremd. Es kommt eine große Verantwortung auf ihn zu, aber gemeinsam werden wir die Herausforderungen bewältigen, dazu haben Sie uns gewählt, und auch wir wollen dieser Verpflichtung weiterhin zum Wohle der Stadt und ihrer Stadtteile nachkommen.

Was steht an? Eine Befragung des Deutschen Städtetages im Dezember bei Stadtspitzen großer Mitglieds- städte ergab, dass die Kommunen aktuell bei Aufnahme, Unterbringung und Integration der Menschen, die zu uns kommen, die Hauptlast schultern und sie damit teilweise an ihre Leistungsgrenzen kommen. Bund und Länder müssten dieses Jahr die Kommunen deut- lich stärker unterstützen. Außerdem werden Bund und Länder aufgefordert, den sozialen Wohnungsbau an- zukurbeln, damit Not- und Gemeinschaftsunterkünfte Übergangslösungen bleiben. Bund und Länder sollen auch bei den erheblichen Investitionen in die neuen Asylbewerberunterkünfte einen maßgeblichen finanziellen Beitrag leisten.

Oberbürgermeister Dr. Burkhard Jung aus Leipzig stellt fest: „Zur Stimmung in der Bevölkerung gehört auch eine große Verunsicherung. Es darf nicht passieren, dass sich unter den Menschen das Gefühl breit- macht, ihnen werde wegen der Flüchtlinge etwas weggenommen.“ Dieser Aussage können wir uns voll und ganz anschließen.

Die Städtetagspräsidentin für Baden-Württemberg, Oberbürgermeisterin Barbara Bosch aus Reutlingen, stellt fest: „Der Aufwand, der für die gelingende Integration in den nächsten Jahren zu leisten sein wird, hat in den politischen Diskussionen noch nicht die angemessene Beachtung gefunden, geschweige denn, dass eine angemessene Kostenerstattung für die Kommunen in Aussicht steht.“

Warum machen wir diese Ausführungen anderer Städ- te zum Thema? Wir wollen aufzeigen, dass andere Kommunen die gleichen Sorgen haben, wie wir sie in Ulm und auch in Wiblingen immer wieder von der Bür- gerschaft zu hören bekommen. Wir sind also nicht allein; Spitzenverbände melden sich zu Wort und auch wir in unserem Umfeld bekommen die Verunsicherung zu spüren.

Anlässlich unseres Valentin-Empfangs am 14. Februar 2016 im Stadthaus hatten wir Heinz Buschkowsky, den langjährigen Berliner Bezirksbürgermeister aus dem Brennpunktstadtteil Neukölln zu Gast. Er redete Klartext in Bezug auf Integration von Migranten (nicht nur von Flüchtlingen). Seine einfache Botschaft lautete: „Ohne Sprache und Bildung keine Integration, ohne qualifizierte Ausbildung keine Zukunft“, und zitierte schließlich den marokkanisch-stämmigen Bürgermeister von Rotterdam, der sagte: „Ich diskutiere mit niemandem die Gesetze dieses Landes. Wem das nicht gefällt, dem helfe ich gern beim Kofferpacken.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Bleiben Sie uns gewogen
Ihre WWG Stadträte in der FWG Gemeinderatsfraktion

Helga Malischewski   Erwin Böck   Reinhard Kuntz

8 Mrz 2016

Vereidigung von OB Gunter Czisch durch Stadträtin Helga Malischewski

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

 

Ich darf Sie nun, lieber Herr Czisch, bitten, den nach dem

Landesbeamtengesetz (§47) vorgeschriebenen Eid zu leisten und

die ebenfalls im Gesetz vorgesehene Verpflichtungserklärung als

Mitglied gleichzeitig des Gemeinderats der Stadt Ulm abzugeben.

Es ist der Ruf der Schwörglocke, der Sie vom nahen Münster herüber

klingend begleitet. Der Sie daran erinnern soll, dass Sie auch als erster

Bürger dieser Stadt nur mit weltlicher Autorität ausgestattet sind und

der Sie mahnt, dass Ihre letzte Verantwortung vor Gott Bestand haben muss.

 

Die Eidesformel lautet:

 

Ich schwöre, dass ich mein Amt nach bestem Wissen und Können

führen, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die

Landesverfassung und das Recht achten und verteidigen und Gerechtig-

keit gegenüber jedermann üben werde. So wahr mit Gott helfe!

 

Gunter Czisch spricht unter Erheben der rechten Hand:

 

Ich schwöre es, so wahr mir Gott helfe

 

 

Es folgt die Verpflichtungserklärung nach § 42 Absatz 6 der Gemeinde-

ordnung für Baden-Württemberg.

 

Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissen-

hafte Erfüllung meiner Pflichten, insbesondere gelobe ich, die Rechte der

Stadt gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach

Kräften zu fördern.

 

Gunter Czisch: Ich gelobe es

 

Damit hat die Stadt Ulm einen neuen Oberbürgermeister. Ich hoffe, im

Namen aller Bürgerinnen und Bürger zu sprechen, auch des gesamten

Gemeinderats, wenn ich einen Wunsch, passend zum Klang der Schwör-

Glocke, auf den Weg geben darf:

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,

sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

 

Herzlichen Dank! Helga Malischewski 29. Februar 2016

Vereidigung

Vereidigung1

Vereidigung2

 

Bildrechte: Augsburger Allgemeine, YouTube, Donau 3 FM

12 Feb 2016

Heiter politischer Aschermittwoch ein voller Erfolg

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

FWG verlängert den Fasching

Derblecker, Punks und eine Ode an Ivo: Während andernorts längst der Kater behandelt wurde, gingen die Freien Wähler bei ihrem „Heiter-politischen Aschermittwoch“ in die Faschingsverlängerung.

BERND RINDLE |

Reinhold Eichhorn und seine humoristischen Mitstreiter können es nicht lassen: Ehe sie am Aschermittwoch die letzten Konfetti aus dem Kostüm kratzen, bürsten sie lieber gegen den Strich. Aber behutsam, nie bösartig – giften sollen die anderen, die Arrivierten, die Parteien eben. Deshalb wunderte er sich nicht, dass außer Hilde Mattheis keine Polit-Prominenz gekommen war: „Diejenigen, die in den Landtag wollen, sind irgendwo anders.“ Dafür ist reichlich anderes Publikum gekommen und bis auf eine Dame auch geblieben. Helga Malischewski, deren raumgreifende Hüte gern die Sicht versperren, hatte diesmal mit ihrer Limousine eine Einfahrt blockiert und musste zum Zwecke des Umparkens mit wehendem Rock während der Pause kurzfristig den Saal verlassen. Dass Otto Schempp als „Derblecker“ sowohl den Gemeinderäten als auch Bundespolitikern die Leviten las, hat sie dennoch nicht verpasst.

Der hinterfragte, ob die Abgeordneten, die vom Volk in die Gremien gesandt wurden, auch geschickt seien, und stellte fest, dass ein Kreis – auch wenn es jener der Macht ist – nichts anderes als ein „aufgeblasener Punkt“ sei. Auch hegte er den Verdacht, dass es deshalb mit dem gewünschten Oratorium zum Münsterjubiläum gehakt hat, weil der zypriotische Komponist vielleicht hellenische Wurzeln hat: „Wenn die Deutschen den Griechen keine Banknoten schicken, schicke ich den Deutschen keine Musiknoten.“

Wo die Musik aus Sicht eines Ulmer Punks spielt, verkündete Eichhorns Wiblinger Fraktionskollege und Hahnenkammträger Reinhard Kuntz. Der lästerte ein wenig über Alexander Wetzig („Hinfort ist der Kubus-König!“), brachte sich selbst als künftigen Finanzbürgermeister und Wirtschaftskenner ins Spiel („Ich war schon in vielen Wirtschaften!“) und ging vom Ausbleiben des Sündenfalls aus, wären Adam und Eva Chinesen gewesen: „Die hättad Apfel Apfel sei‘ lassa und hättad d‘ Schlang g’fressa.“

Heftig bejubelt wurde der traditionelle Auftritt von Eichhorns satirischen Söflinger Sängerknaben „D’Seflinger“, die in bekannter Manier zwischen umgetexteten Gassenhauern den ein oder anderen Kalauer einstreuten. Unter anderem deckten sie Winfried Kretschmanns geheime Angst vor einer Wahlniederlage auf: „Schon der Gedanke, dass ich Dich einmal verlieren könnt‘, dass Dich ein schwarzer Wolf einmal sein eigen nennt . . .“ Dafür gab es eine Hommage an einen, der sein Amt gar nicht mehr haben will: „Goodbye Ivo Goodbye, die Zeit mir Dir war schön, wir werden uns in Ulm schon irgendwo wiedersehen.“

Auch das Freie-Wähler-Ensemble wird man wohl kommendes Jahr wiedersehen können, nachdem auch die dritte Auflage des „Heiter-politischen Aschermittwochs“ ein Erfolg war und angemessen endete – mit dem Söflingerlied.

Noch ein paar Impressionen vom Abend

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