Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

WOHNEN ist das Schlagwort von Berlin bis München – sei es für bezahlbare Mieten für sozial Schwächere oder für die Krankenschwester, den Polizeibeamten oder den Facharbeiter. Mit Kindern sind beide Elternteile gezwungen, berufstätig zu sein und ein sicheres Arbeitsverhältnis zu haben.

Späte Einsicht

Jetzt kommt zum Tragen, dass der soziale Wohnungsbau drastisch zurückgefahren wurde. Im Jahr 1990 waren es noch 2,87 Mio. Sozialwohnungen, nächstes Jahr werden es zwei Drittel weniger sein. Was sagt uns das? Sehenden Auges ist man in die Misere gestolpert.

Höherer Wohnbedarf – steigende Mieten

Natürlich hat es auch Veränderungen im Laufe der Zeit gegeben. Es leben immer mehr Menschen allein, die Zahl der Haushalte ist gestiegen. Die Nachfrage nach Wohnraum wird bundesweit bis 2030 weiter ansteigen – auch in Ulm. Das führt dazu, dass die Mieten und Immobilien weiter erheblich steigen.

Bauvorschriften verlängern die Bauzeiten

Hinzu kommt, dass die Vorschriften für den Wohnungsbau enorm verschärft wurden, sodass heute von der Planung bis zum Bau mindestens zwei Jahre vergehen und dann bis zur Fertigstellung noch einmal zwei Jahre.

Lösungsansätze

Eine von mehreren Lösungen wäre eine Förderung des Staates an die städtischen Wohnungsgesellschaften – soweit sie noch nicht verkauft sind – und an die Genossenschaften.

Bauen oder verkaufen

Nun hat Oberbürgermeister Boris Palmer von Tübingen auf Grund des Drucks für mehr Wohnraum in seiner Stadt die Idee, ein Baugebot für nicht bebaute etwa 500 private Flächen zu erlassen. Die Bürger erhielten einen Brief mit Aufforderung, selbst zu bauen oder das Grundstück zum Marktpreis an die Stadt zu verkaufen. Geschieht das nicht, wird mit Strafzahlung bis zu 50 000 € gedroht, hilft das auch nicht, kommt als letzte Maßnahme eine Enteignung. Viele Städte beobachten die Situation dort.

Für Ulm wollen wir hoffen, dass eine solche Grundstückspolitik nicht eintreten wird, obwohl vom Bundesfinanzminister schon Andeutungen gemacht wurden.

Grundsteuerreform trifft jeden

Was passiert mit der Grundsteuerreform, die demnächst in Kraft treten soll? Dabei kann es nur eine bundeseinheitliche Lösung geben. Die Grundsteuer hat Auswirkungen auf Mieter und Eigentümer. Wer ist Gewinner und wer Verlierer dieser Reform? Es darf nicht sein, dass die Städte darunter leiden, weil sie Ausgleichszahlungen leisten oder den Hebesatz senken müssen. Personalkosten in den Finanzämtern 538 Millionen Euro zur Durchführung des ganzen Verfahrens.

Wir leben in einer erfolgreichen Stadt!

Erfreulich für Ulm ist die Studie im Ranking des Berlin-Instituts. Mit Platz 10 bundesweit aller 401 Kreise und kreisfreien Städte gehört Ulm damit zur Spitzengruppe. Im Jahr 2011 lag Ulm noch auf Rang 43. Unter den baden-württembergischen Städten ist nur Heidelberg auf Platz vier besser.

Für Ulm ist ein Bevölkerungszuwachs von 10 bis 15 Prozent bis zum Jahr 2035 zu erwarten. Ulm gehört damit zu den am stärksten wachsenden Städten und Regionen Deutschlands. Ein vergleichsweise hohes durchschnittliches Haushaltseinkommen wird ebenfalls festgestellt. Fazit: Wir leben in einer erfolgreichen Stadt, wenn es auch Mängel im täglichen Leben mit Unzulänglichkeiten in Sachen Sauberkeit im öffentlichen Raum gibt.

Hundespielplatz am Kutschenberg?

Noch eine Anmerkung zur Forderung der Grünen nach einem Hundespielplatz in Wiblingen – eventuell am Kutschenberg. Wir haben kein Verständnis dafür. Der Binsenweiher ist ein Naherholungsgebiet. Ständig sind Pferde unterwegs, und die Hundehalter müssten ja auch erst mal – zum Beispiel mit dem Auto – dahin kommen.

Auch andere Standorte wurden abgelehnt.

Wer nicht zum Wählen geht, darf sich hinterher nicht beklagen!

Unsere große Bitte: Nehmen Sie am 26. Mai 2019 Ihr Wahlrecht zur Europa- und Kommunalwahl wahr!

 

Bleiben Sie uns gewogen, Ihre  Stadträte in der FWG Fraktion

Liebe Mitglieder, Freunde und Besucher unseres Internetauftritts,
Sie können unseren Kandidatenprospekt für die
Kommunalwahl am 26.05.2019 unter folgendem Link aufrufen:

www.ulm2019.de

WWG Kandidatenprospekt 2019

Unsere Meinung dazu 

Öffentlicher Nahverkehr Linie 4 Wiblingen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nachdem von zwei Fraktionen als Wahlkampfthema „Straßenbahn nach Wiblingen „ sehr stark propagiert wird, zu dem wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern,

 

beantragen wir eine Überprüfung durch die SWU, in welchen

            Zeitfenstern die Linie 4 total überfüllt ist, wir nehmen sogar an,

            dass dies bereits bekannt ist.

 

Mit diesem Argument wird für eine Straßenbahn geworben, die dann über Ludwigsfeld oder über die Adenauerbrücke oder wo auch immer geführt werden soll.

Sinnvoll und schnell umsetzbar ist eine Vertaktung auf fünf Minuten zu den oben genannten Zeiten. Dies war ja auch bei der neuen Linie 2 zum Kuhberg möglich. Die Mehrkosten halten sich sicher in Grenzen und die Bürgerschaft ist zufrieden und nutzt auch gerne den ÖPNV.

Mit freundlichen Grüßen

Helga Malischewski                                 Reinhard Kuntz

  1. April 2019

 

Der zunehmende Vandalismus an Ulmer Schulen kostet die Stadt jedes Jahr eine Menge Geld. Wie kann diese Situation verbessert werden?

Wir haben dazu einen Antrag formuliert:

Vandalismus am Wiblinger Schulzentrum                                           11. April 2019 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

leider ist der Vandalismus mit eingeschlagenen Scheiben u.a. mit einer Schadenssumme aller Ulmer Schulen im hohen fünfstelligen Bereich (80 000 € in 2018) nicht in den Griff zu bekommen. Wiblingen ist dabei mit ca. 12 000 € beteiligt.

Eine Arbeitsgruppe mit allen Beteiligten hat unseres Wissens getagt. Als erste Maßnahme unterstützen wir eine ausreichende gute Beleuchtung.

Dass das Schulgelände, das bis jetzt ein öffentlicher Raum ist, eindeutig als Schulgelände definiert wird. Und zwar mit Beschilderung,“ ab 22.00 Uhr nicht mehr zugänglich“.

Natürlich müssen wir den Jugendlichen einen Platz, wo sie sich aufhalten können, anbieten. Geeignet wäre sicherlich rechts neben der Einfahrt vor dem Musikerheim die Fläche, wo jetzt immer noch die alte Holzhütte steht, die schon längst mal abgerissen werden sollte und auch für Jugendliche gedacht war. Es sollte ein regensicherer Platz mit Sitzgelegenheit sein. Da keine Wohnbebauung in der Nähe ist, kann auch nicht mit Lärmbelästigung gerechnet werden.

Der kommunale Ordnungsdienst sollte nur für projektbezogene Einsätze aufgestockt werden. Uns ist bewusst, dass mit der jetzigen Personalstärke dies nicht möglich ist. Das gilt auch für andere Stadtteile.

Was eine Umzäunung betrifft, sollte dies die letzte Option sein.

Es ist traurig, dass man drastische Maßnahmen ergreifen muss, um dem geschilderten Vandalismus Herr zu werden, aber die enormen Kosten, für die die Steuerzahler aufkommen müssen und die an anderer Stelle fehlen, rechtfertigen diese Haltung. Wenn nichts mehr hilft, sollte man über eine Videoüberwachung nachdenken.

Wir beantragen eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helga Malischewski                             Reinhard Kuntz                      Erwin Böck

hier ist das Muster für den amtlichen Stimmzettel, wie unsere Kandidatinnen und Kandidaten nach ihrem Listenplatz aufgenommen wurden.

Geringfügige Änderungen können sich noch ergeben.

Amtlicher Stimmzettel für die Wahldes Gemeinderats in Ulm am 26.05.2019

Wahlvorschlag
Wiblinger Wählergemeinschaft e.V. (WWG)

 

  1. 0601  Malischewski, Helga, Fraktionsgeschäftsführerin, Pfullendorfer Str. 10
  2. 0602  Kuntz, Reinhard, Augenoptikermeister, St.-Gallener-Str. 2
  3. 0603  Sujer, Angelika, Krankenschwester, Gögglingen, Schlatweg 46
  4. 0604  Huber, Stephan, Marketingleiter, Ochsensteige 30/1
  5. 0605  Wagner, Horst, Lehrer i.R., Gögglingen, Primelweg 4
  6. 0606  Slave, Birgit, Betriebswirtin, Donaustetten, Beim Wasserturm 46
  7. 0607  Fischer, Heinz, Mediator, Meersburger Str. 56
  8. 0608  Raiber, Christoph, Landwirt, Platzmahd 16
  9. 0609  Steck, Harald, Bäckermeister, Donautalstr. 5
  10. 0610  Wegele-Hehl, Birgit, Psychologische Beraterin, Wolfäckerweg 36
  11. 0611  Wies, Martin, Malermeister, Unterweiler, Urbanweg 19
  12. 0612  Ungerer, Klaus, Zimmermeister, Feldstr. 46/1
  13. 0613  Embacher, Guido, Kaufmann, Unterweiler, Ahornweg 6
  14. 0614  Spedicato, Heidi, Krankenschwester, Unterweiler, Bei den Gärten 31
  15. 0615  Ninow, Uwe, Schreiner, Beim Tannenhof 24
  16. 0616  Götz, Herlind, Vorstandsassistentin i.R., Feldstr. 13/2
  17. 0617  Geiger, Hermann, Hotelkaufmann, Hauptstr. 6
  18. 0618  Thierer, Annette, Bankkauffrau, Sporerstr. 2
  19. 0619  Gyaja, Philipp, Studiendirektor, Lehr, Straubstr. 1
  20. 0620  Ungerer, Philipp, Bundesfreiwilligendienstleistender, Feldstr. 46/1
  21. 0621  Feiertag, Sascha, Energieelektroniker, In der Hege 6
  22. 0622  Dr. Bantle, Gisela, Arbeitsmedizinerin i.R., Im Wiblinger Hart 68/1
  23. 0623  Bigos, Andreas, Verwaltungsbeamter, Bregenzer Str. 67
  24. 0624  Müller, Rolf, Dachdeckermeister, Wiedemannweg 21
  25. 0625  Nguyen-Duong, Brigitte, Wirtschaftsübersetzerin i.R., Beim Tannenhof 71
  26. 0626  Höfling, Reinhard, Betriebswirt, Beim Tannenhof 18
  27. 0627  Märkle, Sylvia, Angestellte, Öschweg 34/1
  28. 0628  Simmendinger, Jan, Selbständiger Wirtschaftsinformatiker (B.Sc.), Kemptener Str. 40
  29. 0629  Kuntz, Ingeborg, Augenoptikerin, St.-Gallener-Str. 2
  30. 0630  Graf, Andreas, Ingenieur, Gögglingen, Am Hohen Rain 15
  31. 0631  Landthaler, Elisabeth, Verlagskauffrau, Am Wallenkreuz 8
  32. 0632  Dr. Holterbork, Hans-Jürgen, Tierarzt, Unterweiler, Jahnweg 25
  33. 0633  Blumentritt, Thomas, Freier Finanzberater, Gögglingen, Irisweg 59
  34. 0634  Ludwar, Manfred, Bankkaufmann i.R., Unterweiler, Funkenweg 3
  35. 0635  Illek, Helmut, Studiendirektor i.R., Im Wiblinger Hart 118
  36. 0636  Waraschinski, Markus, Kaufmann, Erenlauhweg 36
  37. 0637  Siemoneit, Burkhard, Verwaltungswirt, Fischerhauser Weg 45
  38. 0638  Hönicke, Robert, Ingenieur, Stergweg 27
  39. 0639  Rudolph, Bernd, Werkzeugmachermeister, Stergweg 8
  40. 0640  Barth, Franz, Techniker, Feldstr. 25

Sie haben insgesamt 40 Stimmen.

Bitte beachten Sie:
• Kein Bewerber/keine Bewerberin darf mehr als drei Stimmen erhalten.
• Auch wenn Sie mehrere Stimmzettel verwenden, dürfen Sie insgesamt nicht mehr als 40 Stimmen abgeben.
• Wenn Sie mehr als insgesamt 40 Stimmen abgeben, sind alle von Ihnen verwendeten Stimmzettel ungültig!

 

 

Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie insgesamt nicht mehr als 40 Stimmen abgegeben haben!

Zur Kontrolle können Sie die Summe aller abgegebenen Stimmen in Kontrollsumme:das nebenstehende Kästchen eintragen; dies bedeutet keine Stimm-
abgabe und wird bei der Stimmenzählung nicht gewertet.

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,

Wiblingen bekommt ein Kinder- und Familienzentrum

Der Ulmer Gemeinderat hat schon 2013 beschlossen, in allen fünf Sozialräumen bis zu 10 Kinder- und Familienzentren einzurichten. Bislang sind fünf Zentren in unterschiedlicher Trägerschaft entstanden.

Wiblingen hat, wie andere Stadtteile auch, einen Bedarf für niederschwellige Hilfsangebote.

In Wiblingen war eine Sozialraum Kita mit angegliedertem Kinder- und Familienzentrum geplant.

Das Bauvorhaben verzögert sich jedoch. Deshalb wird vorerst nur das Kinder- und Familienzentrum entstehen.

Eltern haben einen verfassungsrechtlich gesicherten vorrangigen Erziehungsauftrag im Sinne von Recht und Pflicht, aber auch einen rechtlichen Anspruch auf Beratung, Unterstützung und Hilfe. Die Aufgabe von Familienzentren ist es, frühkindliche Fördermöglichkeiten anzubieten, um Benachteiligungen zu vermeiden und Bildungschancen zu verbessern. Sie sind dazu da, um Eltern und Familien sozialräumliche Angebote zur Stärkung ihrer Erziehungskompetenz zu ermöglichen und um Familien in belastenden Lebenslagen bedarfsgerecht zu unterstützen.

Im Sozialraum Wiblingen leben ca. 22.000 Menschen. Haushalte mit Kindern gibt es 2.232. Das sind 26% aller 9.900 Haushalte in Ulm. Es gibt 780 alleinerzogener Kinder unter 18 Jahren im Sozialraum Wiblingen. 18,5% der Minderjährigen in Wiblingen sind Leistungsempfänger und erhalten Unterstützung. Damit liegt die Quote deutlich über dem gesamtstädtischen Wert von 12%. Insgesamt hat der Sozialraum Wiblingen mit 10,5% der Bevölkerung den höchsten Anteil an Sozialleistungsbeziehern im Vergleich zur Gesamtstadt in der 8,7% der Bevölkerung Leistungen erhalten.

Demnach besteht in unserem Sozialraum ein erhöhter Hilfsbedarf für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Weiterentwicklung von Wiblingen ist erforderlich. Deshalb wird voraussichtlich im April 2019 das erste Kinder- und Familienzentrum in der Reutlinger Straße 44/46 eröffnet. Die Räumlichkeiten befinden sich sehr zentral in einer Großwohnsiedlung. Die Trägerschaft liegt beim Deutschen Roten Kreuz. Auf ca. 170qm wird es vielfältige und bedarfsorientierte Angebote für Kinder und Familien, unabhängig vom Geschlecht, Alter, sozialer- kultureller- und religiöser Herkunft geben.

Damit ist ein erster Schritt getan, weitere werden folgen müssen.

Vorschulische Betreuung 

Laut dem neuesten Kindertagesstätten Bericht gibt es für den Sozialraum Wiblingen mit dem Ulmer Süden eine neue Bedarfsrechnung. Für Kinder zwischen ein und drei Jahren werden 202 Plätze und für Kinder zwischen drei und unter sieben Jahren 759 Plätze benötigt. Unterschieden wird noch zwischen normaler und Ganztagsbetreuung. Für Kinder unter drei Jahren fehlen rechnerisch 10 U3 Plätze. in der Ganztagsbetreuung sind es 7 U3 Plätze. Bei Kindern über drei Jahren sind es 42 Ü3 Plätze und in der Ganztagsbetreuung sind es 168 Ü3 Plätze, die im Sozialraum fehlen. Wir haben den Neubau einer 4 gruppigen Einrichtung für U3 und Ü3 Kinder im Wiblinger Hart 4 geplant und beschlossen. Die Bauarbeiten dafür haben bereits begonnen und sollten zügig fortgesetzt werden, damit keine weiteren Defizite bei der Versorgungsquote in der vorschulischen Betreuung entstehen.

Was in Wahlkampfzeiten so alles versprochen und gefordert wird 

Eine Straßenbahnlinie, auch nach Wiblingen wird von zwei Parteien im Ulmer Gemeinderat lautstark gefordert. Damit wollen sie Wählerstimmen aus dem Ulmer Süden für sich generieren,

wohl wissend, dass diese Forderung mittelbar, also in den nächsten 20 Jahren, nicht realisierbar ist. Es wurde bereits festgestellt, dass eine Finanzierung für dieses Vorhaben weder vom Bund, noch vom Land bezuschusst wird. Die Stadt Ulm müsste diese Linie, je nach Linienführung, eventuell mit Neu-Ulm zusammen finanzieren. Soll die Linie über Ludwigsfeld , oder aber über die Adenauerbrücke, die ja erst einmal neu gebaut werden muss, führen?

Die neue Linie 2 hat insgesamt über 200 Millionen Eure Kosten verursacht. Das ist nahezu der halbe Gesamtetat der Stadt Ulm. Und damit ist dieses Vorhaben, schlicht und ergreifend, nicht machbar. Besser ist doch eine höhere Taktung der Linie 4 an stark frequentierten Zeiten. Wir nennen so etwas Wählertäuschung. Die Wiblinger Wählergemeinschaft nimmt in ihrer Agenda nur solche Dinge auf, die sich auch realisieren lassen.

So sind unsere Schwerpunkte nach Priorität für die kommenden Jahre:

Die Sanierung der Wiblinger Schulen

Sicherheit und Sauberkeit in Wiblingen

Die Aufwertung des Marktplatzes

Das Naherholungsgebiet am Binsenweiher

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Vorfrühlingszeit und bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

 

ein Antrag von Helga Malischewski

 

Biberproblematik in Wiblingen

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,                                            28. März 2019

 

ich habe mir erlaubt, Ihr Antwortschreiben vom 19.3.2019 an Herrn Christoph Raiber in Wiblingen weiterzuleiten. Er bat mich, einige Fakten noch aufzuzeigen.

Im regenreichen Jahr 2017 standen im Binsenweiher rund 6 ha seiner Heuwiesen gummistiefelhoch unter Wasser. Von Ende Mai bis Ende Juni wird die Heu-Mahd durchgeführt. Die Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm kommen 2 x wöchentlich, um das angeschleppte Holz vom Biber aus den Weihergräben zu entfernen. Leider hat es in dieser Zeit oft nicht funktioniert, da es in diesem Zeitraum verlängerte Wochenenden auf Grund der Feiertage gab. Das heißt, die Entsorgungsbetriebe sind dann nur 1 x wöchentlich vor Ort und dies ist nicht ausreichend, teilweise verständlich, es gab ja auch Hochwasser auf unserer Gemarkung.

Der neue Chef der EBU (Herr Mayer) war Ende 2018 sehr bemüht, mit seiner Mannschaft die Weihergräben mit dem Minibagger an diesen Stellen, wo der Biber seine Dämme gebaut hat, auszuräumen, das war schon mal hilfreich.

Wie Sie in der Antwort schreiben, sollen die Landwirte in Wiblingen im Rahmen des Bibermanagements die Erlaubnis erhalten, auf bestimmten Abschnitten entstehende Biberdämme selbst zu entfernen.

Herrn Raiber ist nicht bekannt, eine schriftliche Erlaubnis von der Stadt Ulm, von EBU oder von der zuständigen Naturschutzbehörde für dieses Vorhaben bekommen zu haben, nur, dass er sofort, wenn die Wiesen unter Wasser stehen, eine Meldung an die Behörden geben soll. Das passiert natürlich auch an Wochenenden und Feiertagen. Dann ist niemand erreichbar, es kann dann keine Heu-Mahd durchgeführt werden.

Ich bitte um eine Überprüfung dieser Angelegenheit und dem Landwirt für verlängerte Wochenenden und Feiertage eine dementsprechende Erlaubnis auszuhändigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Helga Malischewski Stadträtin

unser Beitrag für Wiblingen aktuell

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wollen wir mal mit einer Posse beginnen, die Wiblingen betrifft und sicher auch zum Schmunzeln verleitet, was so eine bevorstehende Kommunalwahl bewirken kann. Es wird sicher noch heftiger bis zum 26. Mai 2019.

Auf einem Display im neuen ICE 4 – es verkehren insgesamt erst 25 dieser Zugpaare deutschlandweit – ist das Wahrzeichen von Wiblingen, das Kloster in seiner ganzen Schönheit abgebildet. Nun hat diese Tatsache Martin Rivoir, Landtagsabgeordneter und Stadtrat in Ulm, auf den Plan gerufen. Er hat eine Anfrage bei OB Czisch gestellt, die Stadt möge sich für ein „echtes Markenzeichen“ Ulms einsetzen, das Wiblinger Kloster sei zwar schön, aber doch eher ein Rand-Phänomen. Wenn schon das Münster nicht geht, dann Albert Einstein. Dieser Aussage mussten wir jedoch energisch widersprechen. Selbstverständlich ist das Münster das Wahrzeichen von Ulm, aber warum soll dieses Wiblinger Bauwerk mit einzigartiger Basilika und Bibliotheksaal nicht auch mal überregional zur Geltung kommen? Diese Anti-Wiblinger-Initiative wollten wir einfach nicht so hinnehmen und haben deshalb Herrn Rivoir gerügt.

Die Maßnahme der Bahn war sicher im Sinne aller Wiblinger Bürgerinnen und Bürger. Wir jedenfalls freuten uns sehr.

Nun kommt es lt. Aussage der Bahn auch ohne Zutun von Herrn Rivoir in den nächsten Monate sowieso zur Einblendung der Ulmer Münsters; wir Wiblinger waren aber auch mal dabei.

Bäume versetzen

Die Vorarbeiten zu den beiden Bauvorhaben „Im Wiblinger Hart“ und „Kemptener Straße“ sind in vollem Gange. Überrascht hat uns, dass mittels eines 100-Tonnen-Krans sowie eines Tiefladers 18 Bäume, die etwa 20 bis 30 Jahre alt sind, entfernt und versetzt wurden. Mit einer intensiven „Nachsorge“ mit gezielter Düngung und guter Wässerung könnte ein hundertprozentiger Anwachserfolg gewährleistet sein.

Die Kosten hierfür betragen lediglich einen Bruchteil im Vergleich zum Aufwand für die Aufzucht eines Setzlings bis zum Großbaum. Diese Maßnahme hat uns sehr gefreut, zumal im Zuge der neuen Straßenbahntrasse und aktuell am Ausbau der Wiblinger Allee oft nur noch dicke Baumstümpfe aus der Erde ragen.

Parken beim Wiblinger Friedhof

Die Parksituation sonntags um den Friedhof herum hat sich leider nicht verbessert. Ein runder Tisch mit allen Beteiligten – Nachbarn und Kirche als Vermieter der Kapelle – soll zu einer Lösung führen. Fußballspielende Kinder auf dem Friedhof wollen wir alle nicht.

Wiblinger Anliegen auf die lange Bank geschoben

Noch einige kurze Anmerkungen zu den Unzulänglichkeiten in Wiblingen. Diese wurden anlässlich einer Veranstaltung im Februar 2019 Frau Bürgermeisterin Mann vorgetragen. Vieles davon wurde in der Vergangenheit gegenüber der Stadtverwaltung thematisiert: Sanierung des großen Schulzentrums, wilde Müllablagerungen und dann noch die drei Kindergärten in Holzbauweise, mindestens 30 Jahre alt, Sanierung des Marktplatzes.

Doch was ist geschehen? Sanierung Schulzentrum mit 27 Millionen € in der Investitionsliste nach hinten geschoben, Beginn 2022 bis 2027; ebenso Neubau der Kindergärten je 2,5 Millionen €, Planung 2022, Fertigstellung 2025; Videoüberwachung abgelehnt.

Die Feststellung, dass überdurchschnittlich viele Einwohner in Wiblingen von Armut betroffen oder gefährdet sind, manchmal doppelt so viele wie im Rest der Stadt, zeigt, dass Handlungsbedarf besteht.

Kinder- und Jugendtheater in Ulm? Muss nicht!

Daher auch unsere Ablehnung gegen einen Neubau eines Kinder- und Jugendtheaters mit mindestens 8 Millionen € Baukosten zuzüglich Bewirtschaftung etc. Solange dringende Sanierungen nicht durchgeführt werden, haben wir uns gegen die Mehrheit des Gemeinderats für ein NEIN entschieden.

Brot vom Vortag bei Hamma am Tannenplatz

Ein großes Lob geht an die Firma Hamma, die Backwaren vom Vortag zum halben Preis anbietet. Es ist doch so, dass man ein frisches Brot auch noch zwei oder drei Tage später verwendet. Ein guter Ansatz gegen Lebensmittelverschwendung.

Wir selbst wohnen gerne im Stadtteil, nur wünschen wir uns, dass die Belange der Wiblinger Bevölkerung, die wir schon oft angemahnt haben, auch bei der Stadtverwaltung ernst genommen werden.

Ihre Stadträte  Erwin Böck, Reinhard Kuntz und Helga Malischewski

 

Ampelanlage am Wiblinger Ring

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die stationäre Ampelanlage am Wiblinger Ring wurde demontiert, weil sie defekt war. Deshalb wurde eine mobile Anlage aufgestellt.

Leider kommt es zu erheblichen Beschwerden, da diese Ampelmasten mittig beidseitig auf dem Fußgänger/Radüberweg angebracht sind.

Die stationäre Ampel soll erst wieder im Frühsommer aufgebaut werden.

Deshalb

beantrage ich eine Änderung dieser gefährlichen Situation und

            die Versetzung der Ampelanlage seitlich des Weges.

 

Mit freundlichen Grüßen

Helga Malischewski

Stadträtin

 

  1. Februar 2019

 

Biberproblematik in ganz Baden-Württemberg 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

leider hat sich zu obengenannter Thematik nichts Neues getan, nur dass die Landwirtschaft auch in Um und Umgebung erheblich weiter darunter leidet. Bereits im Jahre 2016 äußerte sich der Bauernbund-Geschäftsführer Jung, Biber seien keine bedrohte Art mehr, sondern eine Landplage. Vor allem in den hochwassergefährdeten Gebieten sind sie zunehmend ein Problem, die Nager setzen Äcker und Wiesen unter Wasser, wie z.B. den Binsenweiher in Wiblingen.

Eine Unterstützung über einen Entschädigungsfond gibt es in Baden-Württemberg nicht, jedoch in Bayern.

Völlig unverständlich ist, dass wir als Grenzgebiet über die Iller und Donau andere Vorschriften haben als Bayern, dort werden Problem-Biber von Jägern erlegt. So weit wollen wir ja nicht gehen, sondern über eine Auswilderung nachdenken. Mir ist bewusst, dass das Regierungspräsidium Tübingen dafür zuständig ist auch dort herrscht eine äußerst strenge Haltung, das eine Ausnahmegenehmigung für Umsiedlung nicht erteilen will.

Bereits Ende 2017 wurden sechs Biber in Lebendfallen gefangen und umgesiedelt. Diese hatten den Potsdamer Schlosspark Sanssouci massiv besiedelt.

Als Mitglied der Biberkommission

 

beantrage ich daher, Informationen und Erkenntnisse in

                                   Potsdam zu erfragen, wie erfolgreich die Aktion war.

 

Anlässlich unserer letzten Schachtelfahrt hätte ich ein ideales Gebiet ausgemacht und zwar das Donaudelta, dort ist Natur pur und der Biber hätte für immer seine hervorragende Überlebenschance.

Mit freundlichen Grüßen

Helga Malischewski

Stadträtin

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