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24 Apr 2016

Mitgliederversammlung der WWG

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

Die erste Mitgliederversammlung der WWG 2016 am 20. April in der Sportgaststätte des TV Wiblingen 

Im voll besetzten Nebenzimmer hatten wir den leitenden Stadtbaudirektor der Stadt Ulm, Volker Jescheck, zu Gast.

Er diskutierte mit uns über seine Ideen zur Weiterentwicklung bis 2030 in Wiblingen. Wir benötigen eine vernünftige Mischung der Bevölkerung, sagt Volker Jetcheck. Wir haben schon jetzt prozentual doppelt so viele Bewohner mit Migrationshintergrund im Vergleich mit der gesamten Stadt. Die Infrastruktur muss gesichert werden. Bei den vorhandenen Freiflächen soll man nach seiner Meinung genau darauf achten, was und wie nachverdichtet  werden soll. Auch die oft aufgerufene und immer abgelehnte Idee einer Straßenbahn nach Wiblingen brachte er wieder ins Gespräch. Neu dabei ist eine geänderte Linienführung, um die nötige Auslastung, und damit auch eine Förderung des Landes zu erzielen. Unsere Schatzkiste mit Kloster, Lustgarten und Binnenweiher bedarf sorgfältiger Pflege und Weiterentwicklung.

Anschließend berichteten unsere Stadträte über aktuelle Themen im Ulmer Gemeinderat.

 

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24 Apr 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe April 2016

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Unser Bürgermeisterteam ist nun wieder komplett. Am 23. März 2016 hat der Ulmer Gemeinderat mit überwältigender Mehrheit Martin Bendel, bislang erster Beigeordneter in Leutkirch, zum Nachfolger von Gunter Czisch gewählt. Er ist neuer erster Bürgermeister, Finanzbürgermeister und Stellvertreter von OB Gunter Czisch. Wir denken , dass er nicht nur die nötige Fachkompetenz, sondern auch menschlich sehr gut in die Bürgermeisterriege passt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Martin Bendel, der seine neue Tätigkeit wohl im Sommer 2016 aufnehmen wird.

 

In der gleichen Gemeinderatssitzung war die Wohnungsdebatte 2016 ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Ausgehend von der letzten Wohnungsdebatte im Mai 2011 hat sich der Wohnungsmarkt deutlich verändert.

 

Das damalige Ziel von 300 neuen Wohnungen pro Jahr konnte um 50 Wohneinheiten deutlich

gesteigert werden.

Es wurden wieder vermehrt Geschoßwohnungen gebaut.

Über 100 vier- und mehr Zimmerwohnungen sind erstellt worden.

Die ersten Baugruppenprojekte sind in der Realisierung.

 

Der Gemeinderat hat sich aufgrund der Situation ( Verknappung des Wohnungsangebotes bei den aktuellen Flüchtlingszahlen ) für die kommenden fünf Jahre weiter ehrgeizige Ziele gesetzt:

 

Verdoppelung der neu zu errichtenden Wohnungen auf 700 Einheiten pro Jahr.

Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

Ausweitung von Baugruppenprojekten.

Steigerung der Anzahl öffentlich geförderter Wohnungen.

Nutzungsmischung in Büro- und Geschäftshäusern ( mindestens 20% Wohnanteil ).

 

Die Innenentwicklungskonzepte betreffen auch Wiblingen. Hier soll am Tannenplatz auf, im städtischen Besitz befindlichen, Garagenhöfen maßvoll nachverdichtet werden.

Weitere Schwerpunkte sind der untere Eselsberg und die Böfinger Steige.

 

Für den Bau von Einfamilienhäusern, Reihenhäusern u.ä. hat man die Zahl von 70 Einheiten pro Jahr als Ziel aufgenommen. Nach Meinung unserer Fraktion zu wenig um der Nachfrage gerecht zu werden.

 

Leider ist städtischer Baugrund nicht mehr in dem Maße vorhanden wie es gewünscht und gebraucht wird.

 

Die Ziele sind gesetzt, jetzt müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, diese auch umzusetzen.

 

Ein neues Thema:

 

Der Wiblinger Wochenmarkt entwickelt sich wieder erfreulich weiter. Durch unsere Initiative konnten drei neue Marktbeschicker gewonnen werden. Er wird aber nur dann Bestand haben, wenn wir auch dort einkaufen. Er mag zwar etwas teurer sein, dafür bekommen Sie aber auch frische, regionale Produkte. Und er dient nicht nur zum Einkaufen, sondern dient auch der Kommunikation.

Wo sonst trifft man auf begrenztem Raum so viele Bekannte und Freunde und tauscht Neuigkeiten aus?

Also besuchen sie den Markt und freuen sich auf weitere Marktbeschicker.

 

Wir freuen uns mit Ihnen auf den sichtbaren Fortschritt im Bau der Querspange. Der Kreisverkehr

 

an der Unterkirchberger Straße ist nahezu fertig.

Im Übrigen erhält der Kreisverkehr am Wiblinger Ring und der Gögglinger Straße zukünftig den offiziellen Namen „ Argenton Kreisel „. Eine Reminiszenz an unsere französischen Freunde vom Städtepartnerschaftsverein Argenton s. Creuse und Wiblingen.

 

Jetzt wünschen wir Ihnen schöne, warme Frühlingstage und bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

 

Ihre WWG Stadträte in der FWG Gemeinderatsfraktion

 

 

 

Helga Malischewski, Erwin Böck und Reinhard Kuntz

11 Mrz 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe März 2016

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 29. Februar 2016 ging eine Ära zu Ende: Wir haben Oberbürgermeister Ivo Gönner verabschiedet und Gunter Czisch als neuen Amtsinhaber eingesetzt. Wir möchten an dieser Stelle unseren aufrichtigen Dank für 24 erfolgreiche und vertrauensvolle Jahre ausspre- chen. Es war ein gutes Miteinander – von gegenseiti- gem Respekt geprägt. Nur so kann Stadtpolitik funktionieren.

Das gleiche Vertrauen werden wir dem neuen Oberbürgermeister Gunter Czisch entgegenbringen. Wir kennen uns ja schon einige Jahre, sind uns nicht fremd. Es kommt eine große Verantwortung auf ihn zu, aber gemeinsam werden wir die Herausforderungen bewältigen, dazu haben Sie uns gewählt, und auch wir wollen dieser Verpflichtung weiterhin zum Wohle der Stadt und ihrer Stadtteile nachkommen.

Was steht an? Eine Befragung des Deutschen Städtetages im Dezember bei Stadtspitzen großer Mitglieds- städte ergab, dass die Kommunen aktuell bei Aufnahme, Unterbringung und Integration der Menschen, die zu uns kommen, die Hauptlast schultern und sie damit teilweise an ihre Leistungsgrenzen kommen. Bund und Länder müssten dieses Jahr die Kommunen deut- lich stärker unterstützen. Außerdem werden Bund und Länder aufgefordert, den sozialen Wohnungsbau an- zukurbeln, damit Not- und Gemeinschaftsunterkünfte Übergangslösungen bleiben. Bund und Länder sollen auch bei den erheblichen Investitionen in die neuen Asylbewerberunterkünfte einen maßgeblichen finanziellen Beitrag leisten.

Oberbürgermeister Dr. Burkhard Jung aus Leipzig stellt fest: „Zur Stimmung in der Bevölkerung gehört auch eine große Verunsicherung. Es darf nicht passieren, dass sich unter den Menschen das Gefühl breit- macht, ihnen werde wegen der Flüchtlinge etwas weggenommen.“ Dieser Aussage können wir uns voll und ganz anschließen.

Die Städtetagspräsidentin für Baden-Württemberg, Oberbürgermeisterin Barbara Bosch aus Reutlingen, stellt fest: „Der Aufwand, der für die gelingende Integration in den nächsten Jahren zu leisten sein wird, hat in den politischen Diskussionen noch nicht die angemessene Beachtung gefunden, geschweige denn, dass eine angemessene Kostenerstattung für die Kommunen in Aussicht steht.“

Warum machen wir diese Ausführungen anderer Städ- te zum Thema? Wir wollen aufzeigen, dass andere Kommunen die gleichen Sorgen haben, wie wir sie in Ulm und auch in Wiblingen immer wieder von der Bür- gerschaft zu hören bekommen. Wir sind also nicht allein; Spitzenverbände melden sich zu Wort und auch wir in unserem Umfeld bekommen die Verunsicherung zu spüren.

Anlässlich unseres Valentin-Empfangs am 14. Februar 2016 im Stadthaus hatten wir Heinz Buschkowsky, den langjährigen Berliner Bezirksbürgermeister aus dem Brennpunktstadtteil Neukölln zu Gast. Er redete Klartext in Bezug auf Integration von Migranten (nicht nur von Flüchtlingen). Seine einfache Botschaft lautete: „Ohne Sprache und Bildung keine Integration, ohne qualifizierte Ausbildung keine Zukunft“, und zitierte schließlich den marokkanisch-stämmigen Bürgermeister von Rotterdam, der sagte: „Ich diskutiere mit niemandem die Gesetze dieses Landes. Wem das nicht gefällt, dem helfe ich gern beim Kofferpacken.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Bleiben Sie uns gewogen
Ihre WWG Stadträte in der FWG Gemeinderatsfraktion

Helga Malischewski   Erwin Böck   Reinhard Kuntz

8 Mrz 2016

Vereidigung von OB Gunter Czisch durch Stadträtin Helga Malischewski

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Ich darf Sie nun, lieber Herr Czisch, bitten, den nach dem

Landesbeamtengesetz (§47) vorgeschriebenen Eid zu leisten und

die ebenfalls im Gesetz vorgesehene Verpflichtungserklärung als

Mitglied gleichzeitig des Gemeinderats der Stadt Ulm abzugeben.

Es ist der Ruf der Schwörglocke, der Sie vom nahen Münster herüber

klingend begleitet. Der Sie daran erinnern soll, dass Sie auch als erster

Bürger dieser Stadt nur mit weltlicher Autorität ausgestattet sind und

der Sie mahnt, dass Ihre letzte Verantwortung vor Gott Bestand haben muss.

 

Die Eidesformel lautet:

 

Ich schwöre, dass ich mein Amt nach bestem Wissen und Können

führen, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die

Landesverfassung und das Recht achten und verteidigen und Gerechtig-

keit gegenüber jedermann üben werde. So wahr mit Gott helfe!

 

Gunter Czisch spricht unter Erheben der rechten Hand:

 

Ich schwöre es, so wahr mir Gott helfe

 

 

Es folgt die Verpflichtungserklärung nach § 42 Absatz 6 der Gemeinde-

ordnung für Baden-Württemberg.

 

Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissen-

hafte Erfüllung meiner Pflichten, insbesondere gelobe ich, die Rechte der

Stadt gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach

Kräften zu fördern.

 

Gunter Czisch: Ich gelobe es

 

Damit hat die Stadt Ulm einen neuen Oberbürgermeister. Ich hoffe, im

Namen aller Bürgerinnen und Bürger zu sprechen, auch des gesamten

Gemeinderats, wenn ich einen Wunsch, passend zum Klang der Schwör-

Glocke, auf den Weg geben darf:

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,

sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

 

Herzlichen Dank! Helga Malischewski 29. Februar 2016

Vereidigung

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Bildrechte: Augsburger Allgemeine, YouTube, Donau 3 FM

12 Feb 2016

Heiter politischer Aschermittwoch ein voller Erfolg

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

FWG verlängert den Fasching

Derblecker, Punks und eine Ode an Ivo: Während andernorts längst der Kater behandelt wurde, gingen die Freien Wähler bei ihrem „Heiter-politischen Aschermittwoch“ in die Faschingsverlängerung.

BERND RINDLE |

Reinhold Eichhorn und seine humoristischen Mitstreiter können es nicht lassen: Ehe sie am Aschermittwoch die letzten Konfetti aus dem Kostüm kratzen, bürsten sie lieber gegen den Strich. Aber behutsam, nie bösartig – giften sollen die anderen, die Arrivierten, die Parteien eben. Deshalb wunderte er sich nicht, dass außer Hilde Mattheis keine Polit-Prominenz gekommen war: „Diejenigen, die in den Landtag wollen, sind irgendwo anders.“ Dafür ist reichlich anderes Publikum gekommen und bis auf eine Dame auch geblieben. Helga Malischewski, deren raumgreifende Hüte gern die Sicht versperren, hatte diesmal mit ihrer Limousine eine Einfahrt blockiert und musste zum Zwecke des Umparkens mit wehendem Rock während der Pause kurzfristig den Saal verlassen. Dass Otto Schempp als „Derblecker“ sowohl den Gemeinderäten als auch Bundespolitikern die Leviten las, hat sie dennoch nicht verpasst.

Der hinterfragte, ob die Abgeordneten, die vom Volk in die Gremien gesandt wurden, auch geschickt seien, und stellte fest, dass ein Kreis – auch wenn es jener der Macht ist – nichts anderes als ein „aufgeblasener Punkt“ sei. Auch hegte er den Verdacht, dass es deshalb mit dem gewünschten Oratorium zum Münsterjubiläum gehakt hat, weil der zypriotische Komponist vielleicht hellenische Wurzeln hat: „Wenn die Deutschen den Griechen keine Banknoten schicken, schicke ich den Deutschen keine Musiknoten.“

Wo die Musik aus Sicht eines Ulmer Punks spielt, verkündete Eichhorns Wiblinger Fraktionskollege und Hahnenkammträger Reinhard Kuntz. Der lästerte ein wenig über Alexander Wetzig („Hinfort ist der Kubus-König!“), brachte sich selbst als künftigen Finanzbürgermeister und Wirtschaftskenner ins Spiel („Ich war schon in vielen Wirtschaften!“) und ging vom Ausbleiben des Sündenfalls aus, wären Adam und Eva Chinesen gewesen: „Die hättad Apfel Apfel sei‘ lassa und hättad d‘ Schlang g’fressa.“

Heftig bejubelt wurde der traditionelle Auftritt von Eichhorns satirischen Söflinger Sängerknaben „D’Seflinger“, die in bekannter Manier zwischen umgetexteten Gassenhauern den ein oder anderen Kalauer einstreuten. Unter anderem deckten sie Winfried Kretschmanns geheime Angst vor einer Wahlniederlage auf: „Schon der Gedanke, dass ich Dich einmal verlieren könnt‘, dass Dich ein schwarzer Wolf einmal sein eigen nennt . . .“ Dafür gab es eine Hommage an einen, der sein Amt gar nicht mehr haben will: „Goodbye Ivo Goodbye, die Zeit mir Dir war schön, wir werden uns in Ulm schon irgendwo wiedersehen.“

Auch das Freie-Wähler-Ensemble wird man wohl kommendes Jahr wiedersehen können, nachdem auch die dritte Auflage des „Heiter-politischen Aschermittwochs“ ein Erfolg war und angemessen endete – mit dem Söflingerlied.

Noch ein paar Impressionen vom Abend

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1 Feb 2016

Valentinsempfang der FWG am 14.02.2016

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

Herzliche Einladung zum Jahresempfang der FWG Fraktionsgemeinschaft im Ulmer Gemeinderat.

Für unseren traditionellen Valentinsempfang am 14. Februar 2016 um 11.00 Uhr haben wir einen interessanten Gastredner gewinnen können:

Heinz Buschkowsky, 14 Jahre lang Bezirksbürgermeister in Berlin-Neukölln, einem Stadtteil mit hohem Migrationsanteil.

Buschkowsky ist als ein Politiker bekannt geworden, der soziale Probleme zum Zentrum seiner öffentlichen Stellungnahmen gemacht hat.

Sein Thema ist “ Das Deutschland von Morgen “

Ein hochaktueller Vortrag in diesen Tagen, nach den Ereignissen von Köln.

Erleben Sie einen interessanten Vormittag mit uns.

Wir freuen uns auf Sie!

1 Feb 2016

Heiter politischer Aschermittwoch bei der FWG

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

Fasnet sich rom!

Ulm`s Freie Wähler laden ein:

Heiter politischer Aschermittwoch

Otto Schempp derbleckt, D´r Punker von Ulm Reinhard Kuntz,

D´Seflinger und vieles mehr.

Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

Wir sehen uns am 10. Februar ab 19.30 Uhr im Pfarrheim Söflingen, Harthauser Str. 36

 

 

 

26 Jan 2016

Wiblingen aktuell Ausgabe Januar 2016

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Es boomt der Bau in Wiblingen

Stadt, UWS, ADK und Stiftungen investieren Millionen
Fünf Baustellen werden 2016 das Ortsbild verändern, vielleicht sogar prägen.

Die Querspange, die Verbindung vom Wiblinger Ring zur Unterkirchberger Straße, letztes Jahr begonnen, wird die Verkehrslandschaft nachhaltig verändern. Die Vorarbeiten sind größtenteils abgeschlossen. Jetzt kann mit dem eigentlichen Straßenbau begonnen werden.
Bis Herbst soll das rd. 1 km lange Straßenstück fertig sein. Dann wird der neuralgische Punkt
(Kreuzung Hauptstraße/Gögglinger Straße) für viele der Vergangenheit angehören. Haupt-
straße und Gögglinger Straße werden hoffentlich die erwartete Verkehrsberuhigung erhalten.
Investitionssumme: rd. 2,5 Mio €

Das Flüchtlingswohnheim in Eschwiesen (zwischen Aldi und Wohnbebauung) wird im Frühjahr begonnen. Im Herbst werden die ersten Bewohner einziehen. Ein in 3 Baukörper gegliedertes und auf 2 Geschosse begrenztes Vorhaben, städtebaulich angepasst an die vorhandene Bebauung, soll bis zu 108 Flüchtlingen die Aufnahme ermöglichen. Jeder Baukörper beinhaltet vier Wohnungen. In jeder Wohnung können bis zu 9 Personen untergebracht werden.
Die bauliche Konzeption ist auf Wohnen für Familien ausgerichtet. Diese nachhaltige Überlegung eröffnet nach der Erstunterbringung von Flüchtlingen auch eine normale Nutzung zur Anschlussunterbringung oder allgemeine Nutzung als Wohnung.
Diese weitergehenden Überlegungen haben bei der Entscheidung über die inhaltliche Konzeption eine besondere Rolle gespielt und rechtfertigen auch die nicht gerade geringen Investitionskosten von rd. 3,0 Mio €.

Modernisierung im großen Umfang in der Reutlinger Straße.
Die Ulmer Wohnungs- und Siedlungs-GmbH (UWS), eine 100-prozentige Tochter unserer Stadt ist Eigentümerin von 228 Mietwohnungen in der Reutlinger Straße.
Diese Wohnanlage, in den Jahren 1973 bis 1976 erbaut, ist in die Jahre gekommen. Ver- und Entsorgungsleitungen sind schadensanfällig. Bäder und WC´s sind in schlechtem Zustand.
Bauphysikalisch entspricht die Außenfassade nicht den heutigen Anforderungen.
Dies hat die UWS veranlasst, eine grundlegende Modernisierung in Angriff zu nehmen. Die Modernisierung ist in vier Bauabschnitten, beginnend 2016 und verteilt bis 2020 vorgesehen. Die vorläufigen Kosten sind mit 30,5 Mio € veranschlagt.

Bei Zwei Pflegeheimen erfolgt der Baustart.
An der Kapellenstraße wird die Pflegeheim-GmbH des Alb-Donau-Kreises im Frühjahr mit dem Bau eines Pflegeheimes mit 90 Plätzen beginnen und wenn alles glatt läuft wird die Josef+ Olga-Kögel-Stiftung auf dem ehemaligen Tankstellengrundstück an der Abtei-/Schloßstraße ein 45 Plätzen umfassendes Pflegeheim beginnen können.
Beide Heime erhalten als Ergänzung auch betreute Mietwohnungen für ältere Bürger.
Gesamtinvestition rd. 20 Mio €

Wir wünschen den Vorhaben einen guten Verlauf und verbleiben bis zum nächsten Mal
Ihre WWG-Stadträte in der FWG-Gemeinderatsfraktion
Helga Malischewski, Erwin Böck, Reinhard Kuntz

23 Dez 2015

Rede von Helga Malischewski im Gemeinderat zum Jahresschluß 2015

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gönner,
Frau Bürgermeisterin Mann,
Herren Bürgermeister Czisch und von Winning,
verehrte Kolleginnen und Kollegen,

heute darf ich zum zweiten Mal den guten Brauch fortsetzen, im Gemeinderat als Dienstälteste für das gesamte Gremium zum Abschluss des Jahres den Dank versehen mit einigen Anmerkungen aussprechen.

2014 wurde im Mai für die nächsten fünf Jahre der neue Gemeinderat gewählt. Zum näheren Kennenlernen gingen wir dieses Jahr auf Schachtelfahrt mit dem Ziel, auch im Rat die gegenseitige Achtung zu stärken, in der Hoffnung, dass der Geist von der Donau noch lange anhält. Die Reise wurde mit organisiert und begleitet vom allseits beliebten Herrn Claus Schmid, der heute nicht mehr unter uns ist. Behalten wir ihn in dankbarer Erinnerung.

Dieses Jahr hatten wir gleich zwei Wahlen. Baubürgermeister Herr von Winning wurde vom Gemeinderat überzeugend gewählt und am 29. November der neue Oberbürgermeister von a l l e n Bürgern, ebenfalls überzeugend . Was heißt das für den Gemeinderat? Wir werden uns, da bin ich mir sicher, wieder zu einem tatkräftigen und entscheidungsfreudigen Gremium zusammen finden.

Heute jedoch gilt Ihnen Herr Oberbürgermeister mit Ihrer Bürgermeisterriege
unser aller Dank für die geleistete Arbeit im laufenden Jahr. Man kann natürlich sagen, das ist Ihr Job, jedoch das wäre nicht ganz gerecht. Wir erkennen, dass Sie a l l e über das normale Maß hinaus Ihre Aufgaben mit großer Disziplin wahrnehmen. An Sonntagen, Samstagen und vielen Abenden unter der Woche sind Sie bei Veranstaltungen präsent. Hinzu kommt dieses Jahr noch die Flüchtlingsthematik, was ebenfalls sehr viel Arbeits- und Entscheidungskraft bedeutet, gleichwohl die Stadt nicht für alles zuständig ist.

Wir waren guten Mutes, dass sich die „Internationale Stadt“ mit dem neu eingerichteten Internationalen Ausschuss erfolgreich entwickelt, leider geht uns der hoffnungsvolle Koordinator, wo wir jetzt auf gutem Wege waren, abhanden. Wir werden also schnellstens eine Nachfolge ausschreiben und auswählen.

Ein Thema im Hinblick auf unsere Arbeit ist auch die immer geringer werdende Wahlbeteiligung. Das Wahlalter wurde heruntergesetzt, Aufrufe in den sozialen Netzen gestartet, es hat nicht viel genützt. Da stellt sich die Frage? Sind die Bürger mit der Arbeit im Rathaus zufrieden oder braucht man einen Gemeinderat bald nicht mehr? Werden wir überflüssig?

Bürgerentscheide, Bürgerbegehren und Bürgerbeteiligung werden erleichtert, die Quoren heruntergesetzt, aber wer trägt letztendlich die Verantwortung? Eine Demokratie sieht gewählte Vertreter in den Städten im Ehrenamt vor. Auch das sollten unsere Bürger respektieren.

Heute, zum Ende des Jahres gilt es Dank zu sagen an die vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger. Sei es in den vielen Vereinen Sport, Kultur und in sozialen Einrichtungen. Die Unterstützung der Stadt ist auch in 2016 nach dem Haushaltsentwurf gegeben. Es ist erstaunlich, wie viele Arbeitskreise sich in den verschiedenen Sozialräumen gebildet haben, um den Flüchtlingen Hilfestellung zu geben. Nur ist zu beachten, dass diese Helfer nicht zuletzt wegen der großen Herausforderung selbst überfordert werden. Bisher ging in Ulm alles verhältnismäßig geräuschlos ab. Das ist jedoch auch dem großen Einsatz vor allem der Sozialverwaltung unter Frau Bürgermeisterin Mann geschuldet. Dabei möchte ich stellvertretend für alle Beteiligten Herrn Fischer hervorheben.
In den Sozialräumen Wiblingen und Böfingen werden nächstes Jahr neue Einrichtungen fertiggestellt. Es liegt nun an allen Beteiligten, die prognostizierte Anzahl von Personen in den Gebäuden zu revidieren und nach oben zu korrigieren. Diese Maßnahme ist nicht eine Erfindung des Oberbürgermeisters, sondern wird von Stuttgart und Berlin diktiert. Ich möchte in diesem Zusammenhang appellieren, dass schriftliche Äußerungen von Stadträten unterbleiben sollen, den Bürgern zu suggerieren, dass dies durch die Stadt Ulm zu ändern wäre. Jeder von uns hält 4,5 qm Wohnfläche für eine Person als sehr problematisch, aber wir sind doch das letzte Glied in der Kette und haben das auszuführen.

Große Baustellen werden uns die nächsten Jahre begleiten, die Bürgerproteste liegen schon auf dem Tisch, auch das wird mit unsere Aufgabe sein, alle Möglichkeiten auszuloten, um diese Maßnahmen einigermaßen bürgerverträglich zu gestalten.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Ulm und ihren Gesellschaften danken wir für die geleistete Arbeit, jeder an seinem Platz, den Ortsvorstehern und Ortschaftsräten für das gut funktionierende Miteinander in den Ortschaften.

Mit Interesse habe ich die Ausführungen des Forschers Markowetz vom Institut für Informatik der Uni Bonn gelesen. Der Experte empfiehlt eine „digitale Diät“ 88 Mal am Tag wird das Smartphon aktiviert, d.h. nach Abzug von 8 Stunden Schlaf wird somit jede Tätigkeit alle 18 Minuten unterbrochen.
Erlauben Sie mir, auch an diesem Tisch die Bitte auszusprechen, dass es höchste Zeit für eine Etikette auch im digitalen Alltag gibt. Diese Weisheiten stammen nicht von mir, ich stimme diesen jedoch voll umfänglich zu.

Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen mit Ihren Angehörigen möchte ich besinnliche und stressfreie Weihnachtstage wünschen.

Für das Jahr 2016 wünsche ich uns ein respektvolles Miteinander, gute Beschlüsse zum Wohle dieser Stadt und deren Bürger.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.
Helga Malischewski

16. Dezember 2015

3 Dez 2015

Wiblingen aktuell Ausgabe Dezember 2015

Posted by Reinhard Kuntz. No Comments

DSC_0064      Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,  Artikel lesen:

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