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Liebe Mitbürger, liebe Mitbürgerinnen,

Der Gemeinderat hat den Nahverkehrsplan 2018 ver- abschiedet. In diesem Werk wird die Versorgung der Ulmer und Neu-Ulmer Bevölkerung mit dem öffentli- chen Personennahverkehr (ÖPNV) geregelt, der in Ulm mit einem Defizit von rund 13 Mio. € abschließt und über den Verbund Stadtwerke Ulm (SWU) finan- ziert wird.

Was bringt dieses Papier für den Ulmer Süden ?

Die Linie 3 wird in eine Linie 4 umgetauft und erhält eine neue Streckenführung und ein neues Endziel: Von Wiblingen – Alte Siedlung – bis Ehinger Tor bleibt alles beim Alten. Dann fährt der Bus über die Innen- stadt mit Haltestelle „Rathaus“ nach Böfingen. Wer von Wiblingen aus zum Bahnhof will, muss am Ehin- ger Tor in die Tram (Linie 1 oder künftig Linie 2) um- steigen.

Die Änderung ist mit Inkrafttreten des Winterfahr- plans bzw. der Inbetriebnahme der derzeit noch im Bau befindlichen Linie 2 (vom Kuhberg zur Universität bzw. Wissenschaftsstadt) vorgesehen.

Ulmer Süden im Halbstundentakt

Die Vororte Gögglingen, Donaustetten und Unterwei- ler werden an den Ulmer Nahverkehr angeschlossen. Endhaltestelle ist in Wiblingen an der Schleife Wiblin- ger Ring/Kemptener Straße. Angestrebt ist ein Takt- verkehr von 30 Minuten.

Die neue Linie 16 ist für den Beginn des Jahres 2020 geplant. Es wird also noch eine Weile dauern. Bis da- hin müssen die vorgesehenen Haltestellen endgültig geplant und dann gebaut werden. In diesen Prozess sind die Ortschaftsräte mit eingebunden.

Haltestellen
In Donaustetten: bei der Sportgaststätte „Halde“ und beim Einkaufszentrum „Brückle“.
In Unterweiler: beim „Rathaus“ und „Hartstraße“ – jeweils in beiden Richtungen. In Unterweiler ist auch eine Wendeschleife mit einem Park-+ Ride-Parkplatz vorgesehen. Von Vorteil wäre sicherlich, wenn im Stadtteil Gögglingen noch eine Haltestelle angeboten werden könnte.

Die Investitionskosten für die Haltestellen werden rund 1⁄4 Mio. € kosten. Bei einer solchen Investition geht man davon aus, dass die Linie wirtschaftlich ver- tretbar ist und langfristig Bestand haben wird. Der Fairness halber muss aber gesagt werden, dass die neue Linie nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn Annahme und Auslastung wirtschaftlich sind. Also Bürger unserer südlichen Stadtteile: nutzt das Angebot, sonst ist es bald wieder weg.

UWS baut Wohnungen und Kindertagesstätte
In der Kemptener Straße 15 werden auf dem der- zeitigen Parkdeck 28 Wohnungen auf einer zweige- schossigen Tiefgarage entstehen.
Dieses Innenentwicklungsprojekt nutzt vorhandenes Bauland und dient der Ressourcenschonung sowie der besseren Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur.

Um eine ausgewogene Sozialstruktur zu erhalten, werden 1/3 der Wohnungen als Sozialwohnungen ge- baut, das heißt über das Landeswohnungsbaupro- gramm gefördert, und 2/3 sollen dem allgemeinen Wohnungsmarkt dienen.

Als Baubeginn ist Herbst dieses Jahres geplant.

Im Wiblinger Hart 4 ist ein fast ähnliches Vorhaben auf den Weg gebracht. Dort wird neben 24 Wohnun- gen – ebenfalls im Verhältnis 1/3 Sozialwohnungen und 2/3 allgemeine Mietwohnungen – eine viergruppi- ge Kindertagesstätte entstehen.

Für beide Vorhaben hat der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung des Gemeinderats am 26. Juni 2018 vorhabenbezogene Bebauungspläne auf den Weg ge- bracht.

Bis zum nächsten Mal
Ihre WWG-Stadträte in der FWG-Gemeinderatsfraktion

Helga Malischewski Erwin Böck, Reinhard Kuntz

3.09.2018

Argenton Kreisel

Er bietet ein trauriges Bild: Der Argenton Kreisel am Beginn der Querspange in Richtung Illerkirchberg. Die Bepflanzung durch die beauftragte Firma scheint nicht zu funktionieren. Wir haben deshalb einen Antrag an OB Gunter Czisch geschrieben:

Argenton-Kreisel in Wiblingen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

eine ganze Weile ist es schon her, dass die Querspange am Wiblinger Ring mit dem Kreisel eingerichtet wurde. Nachdem es mit der Bepflanzung nicht klappt, haben wir uns kundig gemacht, wer überhaupt zuständig ist. Unser Gartenamt jedenfalls nicht.

Die Firma, die die Planung hatte, (ist bekannt) hat die Bepflanzung einer Gartenbaufirma übergeben, aber was bisher geschehen ist, es wurde mal gemäht, das Unkraut wächst wieder meterhoch. Wir haben versucht, alles auf dem „ kleinen Dienstweg“ zu regeln, es ist uns nicht gelungen.

Wir beantragen, dass die Planungsfirma aufgefordert wird,

den Argenton-Kreisel in Wiblingen auftragsgemäß bepflanzen

zu lassen und dies auch überwacht. 

Es kann nicht sein, dass bezahlte Leistungen nicht durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Wiblinger Stadträte

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wollen wir mal mit positiven Nachrichten beginnen.

Die WirtschaftsWoche bezeichnet die Stadt Ulm als „Überflieger im Dynamikranking 2017“

Für das Ranking wurden mehr als 100 Faktoren aus Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilien und Lebensqualität analysiert. Punkten konnte die Stadt insbesondere mit den günstigsten Gewerbesteuerhebesätzen, vielen Wohnungsneubauten und einer niedrigen Zahl von Arbeitslosengeld II-Beziehern.

Die in einer vom ZDF in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass es Ulm unter die deutschen Top Ten geschafft hat. 199 von 300 Punkten hat Ulm bekommen. Die Maximalpunktzahl hat keiner der Kandidaten erreicht, München hat es mit nur 207 Punkten auf den Top-Platz geschafft.

Was sagt uns das? Ulm ist eine lebenswerte Stadt, das haben wir jetzt durch eine unabhängige Prognos-Studie erfahren dürfen. Wir sollten alle dankbar sein, dass dies so ist, jedoch gilt für uns Stadträte, uns nicht zurück zu lehnen und zufrieden mit unserer Politik und unseren Entscheidungen zu sein Unsere Bemühungen müssen auf bezahlbaren Wohnraum, ausreichende Kitaplätze, Sauberkeit und Sicherheit hinauslaufen, das sind wir uns bewusst. Natürlich ist uns auch bekannt, dass vor allem immer mehr ältere Menschen am Rande des Existenzminimums leben, viele wissen nicht, dass ihnen Grundsicherung zusteht.

Die zweite gute Nachricht, die allerdings mit viel Mühe verbunden war, ist, dass in einer Wohnanlage in der Reutlinger Straße (nicht UWS) seit September 2017 der Aufzug bis zum 7. Stock defekt war. Ein Handwerker, der bei einer 85-jährigen Dame etwas reparieren musste, war fassungslos und wendete sich an uns. Die Dame war in ihrer Wohnung gefangen, Bewohner mit Kinderwagen hatten es schwer, die Hausverwaltung wurde angeschrieben, Mieten gekürzt, passiert ist nichts. Wir sehen einen solchen Mangel als Tatbestand für eine Definition aus dem Strafgesetzbuch an. Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, wird mit einer Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Unsere Hauptabteilung Stadtplanung war auch noch behilflich, um diesen Zustand im Mai 2018 zu beenden, kurz bevor wir über Medien an die Öffentlichkeit gegangen wären.

Das unsägliche Parken mit den LKW in ganz Wiblingen wollen wir in Griff bekommen, wir sind seit Wochen dran, jedoch kann nur über Geldbußen das Problem gelöst werden, die Fahrer stören sich nicht an Halte-oder Parkverbotsschildern. Wir haben unserem Ordnungsamt Fahrzeugnummern durchgegeben. Es sind bereits vermehrt Kontrollen durchgeführt und mit entsprechenden Bußgeldern belegt worden.

Am Recyclinghof sind die LKW verschwunden, Halteverbotsschilder wurden angebracht und es klappt.

Am 20.4. haben wir den Zustand der Bühne im Bürgerzentrum angemahnt. Wir haben nun die Nachricht bekommen, dass die Arbeiten und auch die Reinigung der Vorhänge und der Bordüre in Auftrag gegeben wurden und die Instandsetzungen voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein werden.

In der Sitzung mit den Umweltthemen haben wir den Argenton-Kreisel angesprochen, der nicht bepflanzt und ständig mit Unkraut bewachsen ist. Es stellte sich heraus, dass unser Grünflächenamt gar nicht zu ständig , sondern die Firma noch drei Jahre nach Fertigstellung für die Pflege verantwortlich ist. Im ersten Jahr hat es mit dem Gärtner nicht geklappt. Nun soll dieses Jahr Samen für eine Blumenwiese eingebracht werden und im Herbst noch Blumenzwiebel in den französischen Farben, die uns dann im Frühjahr erfreuen. 2019 ist die Firma noch verantwortlich, dann geht die Pflege zur Stadt über.

Nun noch eine Mitteilung in eigener Sache:

Am 12. Oktober 2018 um 19.00 Uhr findet das 50-jährige Jubiläum der Wiblinger Wählergemeinschaft e.V. im Bürgerzentrum am Tannenplatz statt, merken Sie sich diesen Termin schon mal vor. 

Alle Wiblinger Bürger und aus dem Ulmer Süden sind herzlich eingeladen.

 

 

11.06.2018

Glascontainer

Leider sehen wir immer wieder verschmutzte Glascontainer. Helga Malischewski hat deshalb den Betreiber angeschrieben.

 

Glascontainer in Ulm

 

Sehr geehrter Herr Hörger,

Ihre Firma ist zuständig für das Entsorgen von Glas in den von Ihnen bereitgestellten Containern. Am Mittwoch, den 9.5., hatten wir eine ausführliche Debatte über Sicherheit und Sauberkeit in Ulm.

Es wurden verschiedene Handlungsansätze diskutiert, wobei Punkt 1

Sauberkeit als Vorstufe von Sicherheit

ein wesentlicher Aspekt war. Schon seit längerer Zeit warte ich, dass die von Ihnen aufgestellten Container gereinigt werden, leider ist nichts erfolgt und deshalb erlaube ich mir heute, Sie direkt anzusprechen.

Die Säuberung der Flächen um die Container wird von unseren Entsorgungsbetrieben übernommen.

Ich hoffe, keine Fehlbitte getan zu haben, es ist ja Ihr Firmenlogo angebracht und es ist ja auch für Sie ein Aushängeschild für Sauberkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Helga Malischewski

Fraktionsgeschäftsführerin

Sie muss es unbedingt ausprobieren. Der neue Spielplatz in der Friedrichsau ist am vergangenen Donnerstag eingeweiht worden. Unsere Helga Malischewski musste natürlich, als Mitglied der Spielplatzkommision, die Geräte auch ausprobieren. Unter Unterstützung von Dr. Gisela Kochs hat sie, dem Himmel sei Dank,  nur das Trampolin getestet und für gut befunden.

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Thema  Sauberkeit in Wiblingen

in den letzten Wochen wurden wir vermehrt von Bürgerinnen und Bürgern bezüglich der zunehmenden Vermüllung in Wiblingen angesprochen. Entgegen der Aussagen der EBU: Die Stadt sei sauber, sehen wir das mit anderen Augen. Speziell im Bereich der Schulen, sowie am Marktplatz, stellen wir das täglich fest. Dosen, Flaschen, Zigarettenstummel usw. verunstalten die Gegend. Leider ist die Verantwortlichkeit einiger unserer Bürgerinnen und Bürgern in diesen Dingen nicht geschärft. Und wie sollen unsere Jugendlichen für ein sauberes Wiblingen angehalten werden, wenn die Erwachsenen mit schlechtem Beispiel voran gehen?

Eine Anfrage unsererseits bei der Regionalen Planungsgruppe Wiblingen nach bürgerschaftlichem Engagement blieb leider erfolglos. Nach Aussagen des Sprecherteams der RPG würde ein Aufruf an die Bürgerschaft zu einer gemeinsamen Müllputzede nicht angenommen. Schade, denn in anderen Stadtteilen wird das erfolgreich praktiziert. Wir werden nicht Ruhe geben uns anzustrengen und immer wieder die Finger in die Wunde legen, um die Problematik zu verbessern, damit unser Stadtbild und unser Wiblingen wieder schöner wird.

Ein erster Schritt ist bereits getan: Die vielen Frühlingsblumen entlang des Wiblinger Rings bieten ein erfreuliches Bild. Hoffen wir, dass auch eine Sommerblumenpflanzung folgt.

Parken am Recyclinghof

Ein weiteres Ärgernis ist das Abstellen von LKW`s vor dem Recyclinghof. Sollte dort einmal ein Feuer ausbrechen, ist der Zugang zugeparkt und die Feuerwehr kann dadurch den Brand nicht bekämpfen. Dies gilt auch entlang der alten Unterweiler Straße. Dies ist nicht gestattet. Mittlerweile sind, auf unseren Antrag hin, Halteverbotsschilder aufgestellt worden. Offensichtlich wird das Verbot ignoriert, denn es wird weiterhin dort geparkt. Helfen können nur verstärkte Kontrollen mit den entsprechenden Geldbußen bei Verstößen gegen das Halteverbot. Wir bleiben für Sie am Ball.

Haushaltssatzung der Stadt Ulm für 2018

Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Haushaltssatzung der Stadt Ulm für 2018 uneingeschränkt genehmigt. Allerdings sind einige Warnungen angefügt worden.

So sind die Investitionen der Stadt in den letzten Jahren zu sehr erhöht worden , nach Meinung des RP Tübingen. Dies könnte negative Folgen für Ulm haben. In der mittelfristigen Finanzplanung ist im kommenden Jahr 2019 die Stadt nicht mehr in  der Lage, die laufenden Aufwendungen mit laufenden Erträgen zu decken. Die Stadt geht weiterhin von einer sehr guten Ertragslage und damit höheren Steuereinahmen aus. Sollte aber diese positive wirtschaftliche Entwicklung nicht anhalten, wird unsere Stadt in den kommenden Jahren vor nicht zu unterschätzenden Problemen bei Investitionen und beim Haushaltsausgleich stehen.

Es kommt erschwerend dazu, dass auf die Stadt erhebliche Herausforderungen zukommen werden, für die aber keine finanziellen Reserven vorhanden sind. Dazu gehören der weitere Ausbau in den Bereichen Schulen und Kinderbetreuung, Eingliederungs- und Altenhilfe, den Hilfen für Flüchtlinge und deren Anschlussunterbringung. Dabei sind im Finanzierungszeitraum des Haushalts Investitionen in den Masterplänen für den Bahnhof, Kuhberg, Safranberg und den weiteren Ausbau der Wissenschaftsstadt auf dem Eselsberg bislang nur in Teilbeträgen enthalten. Aus den vorgenannten Gründen hat das Regierungspräsidium die Stadt Ulm aufgefordert, das bestehende Investitionsprogramm einer kritischen Prüfung zu unterziehen und die jährlichen Investitionen auf ein maßvolles und auch leistbares Volumen anzupassen. Außerdem muss die Stadt durch geeignete Maßnahmen der negativen Entwicklung beim Haushaltsausgleich des Ergebnishaushalts entgegen wirken.

Die Stadt Ulm muss also darauf hinwirken, dass ihre finanzielle Leistungsfähigkeit für die kommenden Jahre erhalten bleibt.

Machen wir das Beste daraus!

 

 

 

Wahrscheinlich dem guten Wetter geschuldet, waren nur etwa 30 Mitglieder der Einladung zur Mitgliederversammlung gefolgt. Den Rechenschaftsbericht unseres ersten Vorsitzenden, Jan Simmendinger, umfasste die Jahre 2016 und 2017. Unter anderem wurden einige Veranstaltungen abgehalten, die für  lebhaftes Interesse der Mitglieder sorgten.

Alle zwei Jahre muss satzungsgemäß der gesamte Vorstand neu gewählt werden. Bis auf unseren Schatzmeister, Manfred Ludwar, der insgesamt 29 Jahre für die Finanzen unseres Vereins zuständig war, erklärten sich alle bereit, im Falle der Wahl, im Vorstand weiter zu machen. Die Laudatio auf Manfred Ludwar hielt der Ehrenvorsitzende der WWG, Franz-Peter Scharpf.

Der bisherige Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis:

erster Vorsitzender          Jan Simmendinger

stellvtr. Vorsitzende         Helga malischewski

Schatzmeister (neu)         Friedrich Hölzel

Schriftführerin                  Inge Kuntz

Kassenprüfer                    Markus Waraschinski, Martin Barth

Alle KandidatInnen wurden einstimmig gewählt.

Unsere zwei Stadträte Erwin Böck und Reinhard Kuntz sind Kraft Amtes Mitglieder im Vorstand.

Danach folgten noch Berichte und Informationen aus dem Gemeinderat.

Ein Hinweis noch auf eine wichtige Veranstaltung:

Die Wiblinger Wählergemeinschaft wird 50 Jahre alt. Dies wollen wir auch gebührend feiern. Die gesamte Wiblinger Bevölkerung ist eingeladen zum großen Festabend. Merken Sie sich bitte schon mal den Termin vor:

12.10.2018 um 18.30 Uhr im Bürgerzentrum Wiblingen.

 

Der Bericht über die öffentliche Sicherheit und Ordnung ist in der Gemeinderatssitzung am 09.05.2018 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Hier nun der Redebeitrag von Helga Malischewski zu Thema:

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Aufarbeitung des Themas „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ Dies ist dringend notwendig.

Beachtenswert ist die Überschrift

Sauberkeit als Vorstufe von Sicherheit“

Dazu hat unsere Fraktion, wie auch Andere, mehrfach darauf hingewiesen, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um nicht nur dem subjektiven Eindruck, sondern auch dem objektiven Eindruck unserer Bürgerschaft Rechnung zu tragen. Immer wieder wurden wir abgewiesen und belächelt „Ulm ist sauber“, die Realität sieht an manchen Stellen anders aus. Wir möchten dies nicht allein den Entsorgungsbetrieben anlasten, es muss einfach mehr Personal bereitgestellt werden und die Verursacher zur Verantwortung mit Bußgeld herangezogen werden.

Im Umfeld von Schulen wünschen wir, dass Schüler, den von ihnen verstreuten Müll wöchentlich einmal aufsammeln. Wir wollen nicht der Lehrerschaft den schwarzen Peter zuschieben, es sind auch oft die Eltern, die sich weigern, dass ihre Kinder den Müll anderer aufsammeln müssen. Es ist auch nachgewiesen mit Fotos, dass morgens auf dem Schulgelände von den Hausmeistern Müll vorgefunden wird, der nicht von den Schülern stammt. Müssen wir jetzt Schulen einzäunen? Das will doch niemand. Das respektlose Verhalten einiger Schüler an allen Schulen gegenüber der Lehrerschaft ist ein Phänomen, das sich immer mehr ausbreitet, dazu zählt auch Mobbing, psychische und körperliche Angriffe. Für uns ist dabei das Elternhaus noch die einzige Chance. Die Eltern müssen darauf aufmerksam gemacht  und in die Schule einbestellt werden, mit der Androhung, dass Kinder mit diesem Verhalten die Schule verlassen müssen. Es ist traurig und diese Zustände nicht hinnehmbar.

Was Punkt 3 des Antrags der Verwaltung betrifft, so wurde uns m.E. bereits bei den Haushaltsberatungen Maßnahmen zugesagt, dieser Katalog muss jedoch noch vor den vielen Festivitäten, die in Ulm anstehen, verabschiedet werden.

Noch ein Wort zu den Straftaten, diese sind im letzten Jahr um 5% auf 61 000 in Baden-Württemberg zurückgegangen eine erschreckende Zahl, obwohl weniger Personen ins Land gekommen sind. Jede ist eine zu viel, zumal sich viele dieser Straftaten auf den öffentlichen Raum verlagert haben. Auch halten wir die Beleuchtung für einen  wesentlichen Bestandteil für das Sicherheitsgefühl. Die Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird in der Vorlage als nicht notwendig erachtet, es wird in diesem Zusammenhang auch wieder auf die öffentliche Präsenz von Polizei hingewiesen.

Bei der gestrigen Vorstellung der Kriminalstatistik 2017 durch den Bundesinnenminister ist ein erfreulicher Rückgang  dargestellt worden, sei es bei den Einbrüchen oder sonstigen Straftaten. Jedoch betonte er ausdrücklich die Anwendung der Videoüberwachung an neuralgischen Stellen.

Unfassbar auch, was von der Ärzteschaft deutschlandweit berichtet wird. Jeder vierte Arzt/Ärztin wurde verbal oder körperlich angegriffen. Auch wenn neuerdings sogar der Herr Bundespräsident versucht, in Sicherheitsfragen den Ball flach zu halten, entspricht dies nicht dem Befinden unserer Bürger.

Auch diese Tatsache belastet das Sicherheitsempfinden unserer Bürger und fördert die Politikverdrossenheit.

Alles in allem halten wir die Präsenz , sei es der kommunale Ordnungsdienst oder die Polizei für d a s wichtigstes Instrument zur Aufrechterhaltung eines sicheren Zusammenlebens in der Stadt.  Es darf in dieser Stadt keine rechtsfreien Räume geben, auch keine Angsträume. Die Zusammenarbeit mit der bayerischen Seite funktioniert gut, man konnte es bei der Bekämpfung der Einbrüche feststellen, zumal Bayern die schärfsten Gesetze in diesem Bereich eingeführt hat.

Es werden Schwerpunkte in der Innenstadt benannt, jedoch dürfen die Stadtteile nicht vergessen werden. Es gibt Stadtteile , wo wir wöchentlich Straftaten feststellen müssen, auch da ist dringend Präsenz nötig, die ja abends und am Wochenende nicht stattfindet.

Wir danken allen Ordnungskräften, vor allem den Polizeibeamtinnen und Beamten, die tagtäglich für unsere Sicherheit ihr Bestes geben, jedoch zählt dazu auch der Respekt für diese Arbeit.

Erlauben Sie mir Herr Präsident Nill, obwohl es nicht Ihrer Meinung entspricht, dass ich auf den Polizeifreiwilligendienst des Landes BW hinweise. Es ist ja keine Kritik an der Arbeit Ihrer Beamten, die eine hervorragende Arbeit leisten und in der Vergangenheit komplizierte Fälle schnell aufklären konnte. Z.Zt. wird im Landtag darüber gestritten, ob dieser mit Waffen oder ohne ausgestattet werden soll. Es wäre doch eine große Entlastung für Ihre Beamten, die  ständig unter Überstunden leiden, die ja gar nicht abgebaut werden können. Man darf gespannt sein, ob eine Lösung in dieser Legislaturperiode noch zustande kommt, es gäbe ja auch noch einen Kompromiss. Eine 50-jährige Erfahrung der Polizeifreiwilligen hat keine Probleme gemacht.

Wir werden der Aufstockung des KOD zustimmen, jedoch kann es nicht sein, dass das Land originäre Aufgaben immer mehr auf die Kommunen abschiebt. Allerdings spielt es für unsere Bürger keine Rolle, wer für die Sicherheit sorgt, die Stellen fallen jedenfalls in unserem Haushalt an.

Helga Malischewski

 

  1. Mai 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Oktober vergangenen Jahres hatten wir über die Schließung der Praxis für Orthopädie berichtet. Nun zeichnet sich erfreulicher Weise eine Neuausrichtung dieser so notwendigen Einrichtung für Wiblingen ab. Wir sind positiv gestimmt, dass noch in diesem Jahr die Patienten wieder die erforderliche Praxis aufsuchen können. Vielleicht hat unser Schreiben an die Kreisärztekammer zum Erfolg beigetragen, nachdem ja in Ulm in Überangebot vorhanden ist, jedoch nicht in Wiblingen.

Des weiteren dürfen wir dem TV Wiblingen gratulieren, er bekommt für die Kooperation mit sechs Schulen in Wiblingen eine jährliche Kostenpauschale Der Vertrag verlängert sich automatisch um 12 Monate, wenn alle Richtlinien eingehalten werden. Ein besonderer Dank gilt Herrn Semler, Abteilung Bildung und Sport, der auch unsere Bemühungen für dieses Anliegen sehr unterstützt hat.

Sägefeld Grund- und Werkrealschule

Diese Schule war in den Schlagzeilen der Medien. Vor allem ging es um die Toiletten. Ein leidiges Thema in ganz Deutschland. Nun fand am 20.3.2018 eine Schulkonferenz zu obiger Schule statt. Das Ergebnis: Für die Toilettenanlage der Grundschule wird nun umgehend eine Einhausung beauftragt und eine Ausschreibung vorgenommen. Die Fertigstellung ist bis zum Frühjahr 2019 zugesagt, für uns jedoch zu lange, aber der Handwerkermangel trifft auch für diese Arbeiten zu. Wenn die Einhausung fertig ist, muss für die neueren Fahrradständer ein geeigneter Ort gefunden werden, da diese den Planungen im Wege stehen .Der Abriss der alten Fahrradständer auf dem Pausenhof wird noch dieses Jahr geschehen. Wir haben schon früher ein Angebot einer Firma vorgelegt. Im April wurde ein Gebäuderundgang terminiert, um die Raumnutzung und die Ausstattung der Schule zu untersuchen.

Nahverkehr

Von allen Seiten kommen Vorschläge, wie man den Nahverkehr attraktiver machen kann, um die Schadstoffbelastung durch PKW`s zu reduzieren. Eine Partei schlägt ein 365-Euro-Jahresticket vor. Diese Variante hat natürlich auch Fallstricke, Jahreskarte, Job-/Profiticket, Ticket 65plus, Schülermonatskarte, Einzelfahrscheine, Tageskarte. Sollten alle diese Personen wechseln, wäre das ein erheblicher finanzieller Aufwand und ob durch die Neukundengewinnung dieses Minus aufgehoben wird, ist erst mal zu berechnen.

Dann müsste das Verkehrsangebot ausgeweitet werden, Personalaufstockung und Fahrzeugaufstockung. Außerdem haben wir den DING Verbund, es ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Eine andere Gruppierung „Bürgerimpulse e.V.“ mit Sitz in Ulm, macht einen ganz anderen Vorschlag und zwar eine Umlagefinanzierung für alle Bürgerinnen und Bürger, analog z.B. Hundesteuer, Müll oder Grundsteuer. Die Frage für uns ist: Habe ich keinen Hund, zahle ich keine Hundesteuer, habe ich kein Eigentum, zahle ich keine Grundsteuer. Das hieße also, fahre ich nicht mit dem ÖPNV, zahle ich trotzdem die Umlage. Auch dabei ist der DING-Verbund, auch Neu-Ulm, wie oben, mit ins Boot zu nehmen.

Die besten Autos der Welt werden in Deutschland, vor allem in Baden-Württemberg, gebaut. Die Politik muss sich im Klaren sein, dass sie nicht den Ast absägt, auf dem sie sitzt. Der Arbeitsplatzerhalt muss der Motor unserer Wirtschaft sein, ansonsten können die vielen Aufgaben der Kommunen, wie Kitaplätze, Sanierungen von Gebäuden, Straßen und Brücken, nicht mehr bewältigt werden.

Noch ein Wort in eigener Sache: Wir leben sehr gerne im Stadtteil Wiblingen. Wir wollen jedoch keine Anhäufung von Vandalismus, illegaler Müllentsorung und Ruhestörung. Wir bitten auch Sie um Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

 

 

 

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Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

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