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Erwin Böck, Helga Malischewski, Jan Simmendinger, Inge Kuntz, Reinhard Kuntz

 

 

Bei der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung am 2. August 2016 im Sportheim Wiblingen standen Wahlen zum Vorstand an. Die WWG hat zur Zeit 102 Mitglieder, davon waren 34 anwesend. Der 1. Vorsitzende, Franz-Peter Scharpf, trat nach 39 Jahren (!!!) nicht mehr zur Wahl an. Die anderen Vorstandsmitglieder erklärten sich weiterhin bereit, stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig wieder gewählt.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  1. Vorsitzender Jan Simmendinger
  2. Vorsitzende Helga Malischewski (Stadträtin)
  3. Kassier Manfred Ludwar
  4. Schriftführerin Inge Kuntz
  5. Kassenprüfer Martin Barth, Markus Waraschinski

Die amtierenden Stadträte Erwin Böck und Reinhard Kuntz gehören lt. Satzung ebenfalls dem Vorstand an.

Der damals 33 Jahre alte Wiblinger Schreinermeister Franz-Peter Scharpf rückte 1977 für den plötzlich verstorbenen Friedrich Battran in den Gemeinderat nach. Bis 1980 war er Stadtrat in der FWG Fraktion. Er kandidierte 1980 aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Gemeinderat. 1977 wurde er zum Vorsitzenden der Wiblinger Wählergemeinschaft gewählt und übte dieses Amt durch regelmäßige Wiederwahl bis heute aus.

Wir werden Herrn Scharpf im Oktober in angemessenem Rahmen verabschieden.

Mit der Wahl von Jan Simmendinger wurde ein stückweit Generationenwechsel vollzogen. Herr Simmendinger ist 30 Jahre alt und seine Wurzeln liegen seit der Geburt in Wiblingen. Beruflich ist er selbständiger Wirtschaftsinformatiker.

Mit seinem Engagement möchte er auch das Interesse junger Menschen für die Kommunalpolitik wecken und sie dazu motivieren, sich selbst stärker einzubringen. Es kann niemandem gleichgültig sein, welche Veränderungen sich in der Stadt oder dem Ortsteil, in dem man zuhause ist, ergeben.

 

Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.

Stadträtin Helga Malischewski hat die Schaffung einer Freiwilligen Polizei beantragt.

 

Sicherheit in Ulm

Stadtteil Wiblingen 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

tagtäglich müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Einbrüche in Häuser und Wohnungen drastisch zunehmen. Ich möchte insbesondere den Stadtteil Wiblingen ansprechen, allein diese Woche drei Einbrüche, Schule, Kindergarten und Wohnhaus.

 

In der Landesregierung wird neu diskutiert, ob ein Freiwilliger Polizeidienst verstärkt wieder eingeführt werden soll. Im Koalitionsvertrag steht, dafür „eine neue Grundlage“ zu schaffen. Da die hauptamtliche Polizei permanent unterbesetzt ist, halten wir diese Maßnahme für dringlich. Es ist n i c h t notwendig, dass die Polizeifreiwilligen Waffen tragen, allein die Präsenz durch Fußstreifen wäre schon sehr hilfreich. Selbst der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Kusterer äußert sich folgendermaßen: „Wir brauchen die Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte, weil die Personalknappheit bei der Polizei so groß ist.“ Bis die 1500 angepeilten neuen Personalstellen für ganz Baden-Württemberg einsatzbereit sind, vergehen sicher noch einige Jahre. 

Auch auf Grund vieler Gespräche mit der Bürgerschaft, die eine solche Bereitschaft von Freiwilligen wünschenswert hält, 

beantrage ich, dass sich die Stadt Ulm bei der Landesregierung

diesem Ansinnen, den Freiwilligen Polizeidienst wieder ein zu-

führen, positiv äußert, dass dieser möglichst bald eingeführt

werden kann, die oben angeführten Gründe sprechen dafür. 

Landauf, landab klagen die Kommunen, die Zahlen sind Realität.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Helga Malischewski

Stv. Fraktionsvorsitzende

Hier unser Artikel für die Juli Ausgabe von Wiblingen aktuell:

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es ist Sommer in der Stadt. Woran wir das merken?

Zwar nicht unbedingt beim Wetter. Ein sicheres Indiz für den Sommer hingegen, ist die potentiell ansteigende Anzahl der Feste in und um Ulm herum.

Den Anfang machte das 10. Internationale Donaufest vom 01. Juli bis 10. Juli 2016.

Wir Donauanrainer müssen, gerade auch im Schatten des „Brexit“, beweisen, wie gut wir miteinander arbeiten, gestalten und auch feiern können. Dazu gehören selbstverständlich auch die vielen Begegnungen zwischen und mit jung und alt während der Veranstaltungen.

Den Machern gebührt ein hohes Lob für das diesjährige Programm.

Als herausragender Event angekündigt, erfüllte die Uraufführung des choreografischen Musiktheaters von Alexander Balanescu nach Meinung vieler Besucher nicht die gesetzten Erwartungen. Allein die Tänzer der Compagnie des Theaters, verstärkt mit Tänzern aus den neun weiteren Donauländern unter der Choreografie von Roberto Scafati waren sehenswert.

Nach dem Donaufest folgte gleich darauf die Schwörwoche mit Ulm`s höchstem Feiertag, dem Schwörmontag. Sicher waren auch Sie alle gespannt auf die erste Schwörrede unseres neu gewählten Oberbürgermeisters. Wir sind uns sicher, dass Gunter Czisch seine Aufgaben mit Bravour gelöst hat.

 

Wir bleiben weiter in Bewegung: Das Landesturnfest vom 28. Bis 31. Juli 2016 vereinigt über 14.000 aktive Teilnehmer aus über 700 Vereinen hier in Ulm. Zum achten Mal darf sich Ulm als begeisterter Turnfest Gastgeber präsentieren.

 

Vom 18. bis 21. August 2016 spielen so bekannte Größen des Musik Bizz wie Sarah Connor, Unheilig und The Boss Hoss im Wiblinger Klosterhof. Zehntausende Besucher werden in Wiblingen erwartet. Wir hoffen sehr auf funktionierende Shuttle Bus Verbindungen zu den Parkplätzen beim Wonnemar, bzw. bei der Ratiopharm Arena. Auch in diesem Jahr wird es ein Catering im Lustgarten geben. Falls das Wetter mitspielt haben, wir ideale Voraussetzungen den Besuchern unser schönes Wiblingen zu präsentieren.

 

Außer den Festen natürlich, gibt es noch andere Themen, die uns im Ulmer Süden beschäftigen.

Der im Zuge der Nachverdichtung geplante viergruppige Kindergarten Im Wiblinger Hart durch die UWS ist durch unsere Bemühungen von der aktuellen Tagesordnung des Fachbereichs Jugendhilfe abgesetzt worden.

Wir möchten die UWS nicht mit Planungen beauftragen, die noch längst nicht ausgereift sind. Der Ulmer Gemeinderat hat den Neubau von 700 Wohnungen im Jahr beschlossen. Dabei gilt Innen- vor Außenentwicklung. Nun gilt es genau zu prüfen und zu planen, wo und in welcher Größenordnung die sogenannte Nachverdichtung stattfinden soll. Damit können unsere Bürgerinnen und Bürger detailliert über die Vorhaben Bescheid erhalten. Wir wollen keine Bürgerinformation, wie im Juni im Bürgerzentrum Wiblingen, bei der die Besucher mehr verunsichert als informiert worden sind.

 

Der Bau unserer Querspange macht erfreuliche Fortschritte. Auch die ebenfalls im Bau befindlichen Wohnungen für die Anschlussunterbringung von Geflüchteten sind auf dem Weg. Falls keine Störungen auftreten, werden die ersten Container noch Ende Juli 2016 aufgestellt.

 

Jetzt wünschen wir Ihnen noch einen wunderbaren Restsommer, freuen Sie sich auf das baldige Ende der Bauarbeiten am Wiblinger Ring und bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wollen wir uns dem Thema „Senioren in Ulm“ widmen. Dies stand im Fachbereich Bildung und Soziales am 1.6.2016 zur Diskussion.

Fallzahlen und jährliche Ausgaben Hilfe zur Pflege:

Im Jahre 2015 waren es 532 Fälle, im Jahre 2010 waren es 442 Fälle. Die Fallzahlensteigerungen sind nicht mehr so gravierend wie in den Jahren zuvor. 70% der Ulmer Hilfe zur Pflege Empfänger werden stationär versorgt, 30% ambulant. Im Landesdurschnitt sind dies nur 23,5%, was bestätigt, dass der Vorrang der ambulanten Versorgung in Ulm gut umgesetzt wird. Die Altersverteilung liegt bei 70-79 Jahren mit 29,35% am höchsten, gefolgt von 80-89 Jahren mit 28,14 %.

Die jährlichen Ausgaben der Hilfe zur Pflege lagen im Jahre 2015 bei ca. 7.240.000 Euro.

In der Stadt Ulm sind, wie schon in den letzten Jahren, im Vergleich zu anderen Stadtkreisen deutlich weniger Menschen über 65 Jahren in stationärer Pflege untergebracht, das gleiche gilt für Menschen unter 65 Jahren, Ulm steht an unterster Stelle.

Seit 2012 teilten sich zwei Sozialpädagoginnen eine Vollzeitstelle für das „Fallmanagement Hilfe zur Pflege“. Viele Angehörige wissen nicht um die Hilfe, die bei einer angedachten oder beantragten Heimaufnahme in Anspruch genommen werden kann. Ziel des Fallmanagements ist der möglichst lange Verbleib in der eigenen vertrauten Wohnung. Scheuen Sie sich nicht, sich über die Telefonnummer 161 5134 Frau Nicole Fässler, zu informieren, sie betreut diese Stelle jetzt alleine.

Im Jahre 2010 wurde der letzte Seniorenbericht der Stadt Ulm veröffentlicht. Mit der Umsetzung der 128 Handlungsempfehlungen wurde mit Beginn des Jahres 2011 begonnen, vorgesehen war hierfür ein Zeitraum von fünf Jahren. Nun wird eine Neuauflage erarbeitet. Es werden zehn Leitlinien entwickelt. Alle hier aufzuführen, ist noch verfrüht, trotzdem ein paar Schlagworte:

Das Alter ist vielschichtig und bunt

Potentiale der älteren Menschen fördern und nützen

Freiräume für Teilhabe schaffen

Unterstützungsangebote im Sozialraum und Quartier stärken

Sorgende Gemeinschaften entwickeln

Barrierefreie Wohnungen und barrierefreies Wohnumfeld schaffen

Das Thema Demenz enttabuisieren 

Mit diesen Maßnahmen können Sie erkennen, dass nicht nur für Kinder und Jugendliche für Unterbringung in Kitas und Schulen immens viel getan wird, sondern dass die ältere Generation nicht vergessen ist.

Thema Sicherheit

In der Landesregierung wird neu diskutiert, ob ein Freiwilliger Polizeidienst verstärkt wieder eingeführt werden soll. Im Koalitionsvertrag steht, dafür „eine neue Grundlage“ zu schaffen. Da die hauptamtliche Polizei permanent unterbesetzt ist, halten wir diese Maßnahme für dringlich. Es ist n i c h t notwendig, dass die Polizeifreiwilligen Waffen tragen, allein die Präsenz durch Fußstreifen wäre schon hilfreich. Selbst der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Kusterer äußerst sich folgendermaßen: „Wir brauchen die Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte, weil die Personalknappheit bei der Polizei so groß ist.“

Bis die 1500 angepeilten neuen Personalstellen für ganz Baden-Württemberg einsatzbereit sind, vergehen sicher noch einige Jahre.

Für Wiblingen halten wir jedenfalls auch auf Grund vieler Gespräche mit der Bürgerschaft eine solche Bereitschaft von Freiwilligen wünschenswert, auch wäre dies den verwinkelten Wegen des Tannenplatzes geschuldet, wenn uns auch von oberster Stelle verdeutlicht wird „Wiblingen ist sicher“.

Ihre WWG Stadträte in der FWG Rathausfraktion

Helga Malischewski       Erwin Böck               Reinhard Kuntz

Die Durchfahrt zum östlichen Teil des Bockwegs ist oftmals nicht möglich. Im Interesse der Bewohner haben wir einen Antrag an OB Gunter Czisch geschrieben.

Bockweg in Wiblingen 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Straßenverhältnisse im westlichen Teil des Bockweges (von der Weihungstraße bis Sporerstraße) sind mehr als beengt. Diesem Umstand ist wohl die bereits bestehende Einschränkung „Fußgängerzone/Spielstraße) geschuldet.

Nun wird von den Anliegern beklagt, dass der öffentliche Straßenraum von Besuchern und insbesondere im Eingangsbereich der Weihungstraße von Kunden der Pizzeria zum Parken benutzt und dadurch die ungehinderte Durchfahrt zum östlichen Teil des Bockweges verhindert oder zumindest erschwert wird. So soll vor kurzem ein Krankenwagen nicht an sein Ziel im Bockweg gekommen sein. Nicht auszudenken, wenn eine Feuerwehreinsatz ansteht. Somit kommt es ständig zu nachbarschaftlichen Konflikten.

Die Anlieger halten eine weitere Ausschilderung wie „Halteverbot“ und „Feuergasse freihalten“ für notwendig.

Wir beantragen eine Prüfung, wie den offensichtlich berechtigten Klagen der Anlieger abgeholfen werden kann und bedanken uns im Voraus für eine zeitnahe Erledigung.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Erwin Böck                                                                                Helga Malischewski

 

 

  1. Juni 2016

alte, nicht mehr gebrauchte Fahrradständer verhindern die Erweiterung des Pausenhofs für die Grundschüler der Sägefeldschule.

Wir haben dazu einen Antrag an OB Czisch geschrieben.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

zum Schulanfang des neuen Schuljahres im September wird eine Ganztagsbetreuung an der Sägefeldschule angeboten. Leider ist der Außenbereich als Aufenthalt im Freien sehr begrenzt, jedoch zeichnet sich eine Lösung ab, die noch vor September zu realisieren wäre.

 

Wir beantragen, dass die uralten, vergammelten und nicht mehr

benötigten Fahrradunterstände entfernt werden.

Eine neue Fahrradunterstellanlage ist vorhanden.

 

Im Zuge der Herstellung dieser hervorragenden Freifläche sollte noch das

Eingangstor dazu um ca. 6 m verlegt werden, damit ein Zugang von außen

nicht mehr möglich ist, sondern nur noch vom Schulgebäude.

 

Die Maßnahmen sind ein Gewinn für die Aufenthaltsqualität im Sinne einer Ganztagesbetreuung. Die Schulleitung und die Elternvertretung befürworten diese Verbesserung, zumal die Schule selbst in die Jahre gekommen ist und keine größeren Sanierungen vorgenommen wurden.

               

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helga Malischewski                                                       Reinhard Kuntz

 

  1. Juni 2016

 

Unser Beitrag für Wiblingen aktuell Ausgabe April 2016 : Artikel lesen

 

 

 

 

 

 

 

Nachverdichtung in Wiblingen

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

die angedachte (schon geplante?) Nachverdichtung der UWS am Tannenplatz sorgt für Unruhe unter den Bürgern. Diese Feststellung in der SWP vom 20.5.2016 trifft mehr, als ausgeführt, zu.

Die offizielle Vorstellung der Vorhaben der UWS zur Nachverdichtung am 11.5.2016 im Bürgerzentrum Tannenplatz hat in keiner Weise überzeugt, geschweige ein positives Verständnis ausgelöst. Daran ändert auch die Aussage von Herrn Geschäftsführer Dr. Pinsler (UWS), dass überhaupt noch nichts beschlossen sei, nichts. Tatsächlich wurde der Eindruck vermittelt, dass gegen den eindeutigen Willen der Bürger die Vorhaben durchgesetzt werden sollen. Das Misstrauen ist sehr groß, da auch die Information zu dieser Veranstaltung mehr als dürftig war. Ein Thema und Sorge ist die bereits vorhandene Bevölkerungsstruktur speziell in Wiblingen, es wird eine ausgewogene Durchmischung erwartet.

Bestärkt wird diese Einschätzung durch die Randnotiz in der SWP vom 20.5.2016:

Wie geht es weiter?

  • Architektenwettbewerb
  • Vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren
  • Baubeginn 2017

 

Wir beantragen:

  1. Im FB Stadtentwicklung/Bau und Umwelt

          zunächst zu beraten und gegebenenfalls zu beschließen, wo eine Nachverdichtung konkret angedacht und planerisch weiter verfolgt werden kann, nach alternativen Standorten für   Geschossbauten in Wiblingen zu suchen und dabei bereits angesprochene mögliche Standorte (Grundstück im Wiblinger Hart am Waldrand, KiGa-Grundstück Kemptener Straße, Flächen beim Behindertenheim Tannenhof, Grundstück „Gewerbegebiet Kastbrücke“ zwischen Joh-Palm-Str. und Kleingärten) zu prüfen. Außerdem beim  Grundstückseigentümer UWS darauf einzuwirken, dass jegliche Aktivitäten zur Nachverdichtung vor diesen Prüfungen zunächst nicht weiter betrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

Erwin Böck                             Reinhard Kuntz                       Helga Malischewski

Die erste Mitgliederversammlung der WWG 2016 am 20. April in der Sportgaststätte des TV Wiblingen 

Im voll besetzten Nebenzimmer hatten wir den leitenden Stadtbaudirektor der Stadt Ulm, Volker Jescheck, zu Gast.

Er diskutierte mit uns über seine Ideen zur Weiterentwicklung bis 2030 in Wiblingen. Wir benötigen eine vernünftige Mischung der Bevölkerung, sagt Volker Jetcheck. Wir haben schon jetzt prozentual doppelt so viele Bewohner mit Migrationshintergrund im Vergleich mit der gesamten Stadt. Die Infrastruktur muss gesichert werden. Bei den vorhandenen Freiflächen soll man nach seiner Meinung genau darauf achten, was und wie nachverdichtet  werden soll. Auch die oft aufgerufene und immer abgelehnte Idee einer Straßenbahn nach Wiblingen brachte er wieder ins Gespräch. Neu dabei ist eine geänderte Linienführung, um die nötige Auslastung, und damit auch eine Förderung des Landes zu erzielen. Unsere Schatzkiste mit Kloster, Lustgarten und Binnenweiher bedarf sorgfältiger Pflege und Weiterentwicklung.

Anschließend berichteten unsere Stadträte über aktuelle Themen im Ulmer Gemeinderat.

 

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Unser Bürgermeisterteam ist nun wieder komplett. Am 23. März 2016 hat der Ulmer Gemeinderat mit überwältigender Mehrheit Martin Bendel, bislang erster Beigeordneter in Leutkirch, zum Nachfolger von Gunter Czisch gewählt. Er ist neuer erster Bürgermeister, Finanzbürgermeister und Stellvertreter von OB Gunter Czisch. Wir denken , dass er nicht nur die nötige Fachkompetenz, sondern auch menschlich sehr gut in die Bürgermeisterriege passt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Martin Bendel, der seine neue Tätigkeit wohl im Sommer 2016 aufnehmen wird.

 

In der gleichen Gemeinderatssitzung war die Wohnungsdebatte 2016 ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Ausgehend von der letzten Wohnungsdebatte im Mai 2011 hat sich der Wohnungsmarkt deutlich verändert.

 

Das damalige Ziel von 300 neuen Wohnungen pro Jahr konnte um 50 Wohneinheiten deutlich

gesteigert werden.

Es wurden wieder vermehrt Geschoßwohnungen gebaut.

Über 100 vier- und mehr Zimmerwohnungen sind erstellt worden.

Die ersten Baugruppenprojekte sind in der Realisierung.

 

Der Gemeinderat hat sich aufgrund der Situation ( Verknappung des Wohnungsangebotes bei den aktuellen Flüchtlingszahlen ) für die kommenden fünf Jahre weiter ehrgeizige Ziele gesetzt:

 

Verdoppelung der neu zu errichtenden Wohnungen auf 700 Einheiten pro Jahr.

Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

Ausweitung von Baugruppenprojekten.

Steigerung der Anzahl öffentlich geförderter Wohnungen.

Nutzungsmischung in Büro- und Geschäftshäusern ( mindestens 20% Wohnanteil ).

 

Die Innenentwicklungskonzepte betreffen auch Wiblingen. Hier soll am Tannenplatz auf, im städtischen Besitz befindlichen, Garagenhöfen maßvoll nachverdichtet werden.

Weitere Schwerpunkte sind der untere Eselsberg und die Böfinger Steige.

 

Für den Bau von Einfamilienhäusern, Reihenhäusern u.ä. hat man die Zahl von 70 Einheiten pro Jahr als Ziel aufgenommen. Nach Meinung unserer Fraktion zu wenig um der Nachfrage gerecht zu werden.

 

Leider ist städtischer Baugrund nicht mehr in dem Maße vorhanden wie es gewünscht und gebraucht wird.

 

Die Ziele sind gesetzt, jetzt müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, diese auch umzusetzen.

 

Ein neues Thema:

 

Der Wiblinger Wochenmarkt entwickelt sich wieder erfreulich weiter. Durch unsere Initiative konnten drei neue Marktbeschicker gewonnen werden. Er wird aber nur dann Bestand haben, wenn wir auch dort einkaufen. Er mag zwar etwas teurer sein, dafür bekommen Sie aber auch frische, regionale Produkte. Und er dient nicht nur zum Einkaufen, sondern dient auch der Kommunikation.

Wo sonst trifft man auf begrenztem Raum so viele Bekannte und Freunde und tauscht Neuigkeiten aus?

Also besuchen sie den Markt und freuen sich auf weitere Marktbeschicker.

 

Wir freuen uns mit Ihnen auf den sichtbaren Fortschritt im Bau der Querspange. Der Kreisverkehr

 

an der Unterkirchberger Straße ist nahezu fertig.

Im Übrigen erhält der Kreisverkehr am Wiblinger Ring und der Gögglinger Straße zukünftig den offiziellen Namen „ Argenton Kreisel „. Eine Reminiszenz an unsere französischen Freunde vom Städtepartnerschaftsverein Argenton s. Creuse und Wiblingen.

 

Jetzt wünschen wir Ihnen schöne, warme Frühlingstage und bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

 

Ihre WWG Stadträte in der FWG Gemeinderatsfraktion

 

 

 

Helga Malischewski, Erwin Böck und Reinhard Kuntz

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