Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 15.11.2016 wurde im Fachbereich Stadtentwicklung/Bau und Umwelt das Klimaschutzkonzept mit Klimaschutzprogramm 2020 für die Stadt Ulm beraten und beschlossen. Es ist eine Ausarbeitung von ca. 150 Seiten. Der Landtag hat 2013 das Klimaschutzgesetz beschlossen. Die Stadt Ulm stellt ein Leitbild vor, das zum Ziel bis 2050 hat, 50 % Energie zu sparen, 80 % Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Das Leitbild formuliert die Stadt Ulm in den Bereichen, die von der Kommune und jedem Bürger beeinflusst werden können.

Die Stadt Ulm ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und ist bestrebt, das hohe bereits erreichte Niveau im Zusammenwirken mit allen relevanten Akteuren im Stadtgebiet stetig zu verbessern. Dazu werden die vorhandenen Instrumente eingesetzt und sinnvolle Maßnahmen eingeleitet, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Das Internetportal „Klimastadt Ulm“ bietet eine aktuelle Informations- Beratungs- und Austauschplattform.

Die Stadt Ulm legt ein Austauschprogramm für alte Heizkessel auf und bezuschusst den Wechsel mit bis zu 2000 Euro, ebenso eine kostenlose Vor-Ort-Energieberatung.

Viele Schulen sind in die Jahre bekommen, es ist auch in diesem Bereich noch viel zu tun.

Wir sind der Auffassung, es geht uns alle an, unsere nachfolgende Generation soll in einem gesunden und lebenswerten Umfeld leben, jedoch wir Ulmer werden das Klima der Welt nicht retten, es bedarf

national und international großer Anstrengungen, wir können nur einen kleinen Teil dazu beitragen.

Eine Diskussion ist noch abends die Schließung des Friedhofs auf Grund der verwerflichen Diebstähle auf den Gräbern. Wir halten es nicht für zielführend, vor allem in den Sommermonaten, wo es noch lange hell ist, besuchen Angehörige auch abends noch die Gräber. Es müsste ein Schließdienst für fünf Eingänge allein für Wiblingen eingerichtet werden, das sollte ehrenamtlich geschehen. Auch auf anderen Friedhöfen ist ja die gleiche Situation. Wir sind der Auffassung, dass Diebe sich daran nicht stören und eben zu den Öffnungszeiten genauso zuschlagen.

Der eingezäunte Kinderspielplatz am Marktplatz ist in einem schlechten Zustand. Dieser muss dementsprechend zum Frühjahr hergerichtet werden.

Am Donnerstag, den 15. Dezember 2016 ab 11.30 Uhr wird nach 14-monatiger Bauzeit die Querspange eröffnet. Für uns ist dies der Abschluss einer jahrelangen Bemühung, verbunden mit vielen Widrigkeiten, eine Verbesserung und Verteilung des Verkehrs zu erreichen. Ein Dank gebührt dem Landtagsabgeordneten Martin Rivoir, der unsere Bestrebungen wesentlich unterstützt hat. Wir freuen uns sehr darüber und sagen dazu „ENDE gut , ALLES gut“.

 

Wir wünschen Ihnen geruhsame Weihnachtstage und ein gesundes Neues Jahr 2017.

 

Ihre Stadträte Helga Malischewski, Erwin Bock und Reinhard Kuntz in der FWG Fraktion

Unser Antrag an OB Gunter Czisch

 

Diebstähle auf Friedhöfen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

auf Grund von Diebstählen auf dem Friedhof Wiblingen steht die Frage im Raum, ob man diesen abends abschließen soll. Leider ist es so, dass nicht nur auf diesem Friedhof Grabschmuck, speziell vor Allerheiligen, entwendet wird, sondern auch auf anderen Friedhöfen.

Vor Jahren wurde dies schon mal praktiziert und dann wieder eingestellt. Wir halten diese Maßnahme für n i c h t zweckdienlich, wer diesen verwerflichen Diebstahl begehen will, führt diesen auch durch.

Speziell in den Sommermonaten, wo es sehr lange hell ist, suchen Angehörige auch abends ihre Gräber auf. Wird vielleicht dann mal jemand eingeschlossen?

Auch das ist schon vorgekommen.

Es gibt z.B. in Wiblingen fünf Zugänge, die dann t ä g l i c h geschlossen werden sollen. Die Friedhofsverwaltung kann dazu das Personal, auch für andere Friedhöfe, nicht stellen und wir meinen, damit ist auch das Ehrenamt überfordert.

Wir schlagen vor, die bisherige Regelung so zu belassen.

Mit freundlichen Grüßen

G.Bühler               Dr.G.Kochs                     R.Kuntz                    H.Malischewski

  1. November 2016

Unser Antrag an OB Gunter Czisch

 

Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche

ins Ulmer Museum


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Weltklasse-Museen, wie z.B. Louvre Paris, Tate Gallery London, Albertina Wien, bezahlen Kinder keinen Eintritt.

Wir beantragen, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre   k e i n e n  Eintritt ins Ulmer Museum  bezahlen und bitten darum,  dies bei den Haushaltsplanberatungen für 2017 zu thematisieren.

Begründung: Wer als Kind nie ins Museum geht, geht auch als Erwachsener nicht ins Museum. Gratis-Eintritt für Kinder ist Existenzsicherung für die Institution Museum und wir gewinnen damit unsere Kunden von morgen.

Bei uns kostet sogar der Eintritt für Schulklassen 1,- Euro und mit Führung (die u.E. notwendig ist) 2,– Euro.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

R.Kuntz                 H.Malischewski                  T. Ried                 H.Zehendner

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Würfel sind gefallen. Der Ulmer Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung vom 12. Oktober für die 3spurige Variante der Friedrich Ebert Straße entschieden. Aus Richtung Neutor- und Olgastraße verbleiben, wie bisher, zwei Spuren, aus Richtung Zinglerbrücke wird ab der Deutschhaus Parkgarage die Fahrbahn auf ca. 150m auf eine Fahrspur verengt. Wir Wiblinger Stadträte haben geschlossen für die Beibehaltung der jetzigen vier Fahrspuren gestimmt und die beiden anderen Vorschläge abgelehnt. Leider konnten wir nicht alle Fraktionskollegen von dieser Lösung, die im übrigen von der Mehrheit der Ulmer Bürgerschaft genau so gesehen wird, überzeugen. Aber so ist es nun einmal in einer Demokratie, Mehrheitsentscheidungen sind zu akzeptieren. Es gibt hier keine Gewinner oder Verlierer. Spätestens in fünf Jahren werden wir sehen, ob die getroffene Entscheidung die richtige war.

Zum Erscheinungstermin der neuesten Ausgabe dieser Zeitung ist auch die Überdachung des Haltestellenbereichs am Hauptbahnhof und des Bahnhofvorplatzes entschieden. Die Mehrheit des Fachbereichs Städteplanung, Bau und Umwelt hat sich mit 7 zu 4 Stimmen, bei einer Enthaltung für den Vorschlag der Verwaltung entschieden. Somit wird der Vorschlag des 1. Preisträgers im Wettbewerb nicht umgesetzt, der ein langes Glasdach über den gesamten Haltestellenbereich geplant hatte.

Nun noch zu Wiblinger Themen:

Am 15.12.2016 erfolgt die offizielle Einweihung der Querspange und des Kreisverkehrs am Wiblinger Ring bei der Feuerwehr. Auf den neuen Stadtplänen wird dieser Kreisverkehr unter dem Namen „ Argenton Kreisel „ geführt. Dies soll an die freundschaftliche Verbindung mit unserer Partnergemeinde Argenton sur Creuse in Frankreich erinnern. Im nächsten Frühjahr wird die Mitte des Kreisels mit den Nationalfarben beider Länder bepflanzt. Der Städtepartnerschaftsverein wird sich zusammen mit der Verwaltung um endgültige Ausgestaltung des Kreisverkehrs bemühen.

Am 05.10.2016 war Mitgliederversammlung der WWG in den Räumen des Donauschwäbischen Zentralmuseums. Nahezu 60 Mitglieder und Freunde der WWG erhielten eine interessante Führung durch die Zeitgeschichte unserer Altvorderen, die sich durch die Umsiedelung nach Ungarn und Rumänien ein besseres Leben erhofften. Nach der Führung wurde durch einstimmigen Beschluß der Mitgliederversammlung unser ehemaliger Vorstand zum Ehrenvorsitzenden der WWG ernannt. Helga Malischewski erinnerte in ihrer Rede an viele Stationen seiner 39jährigen Tätigkeit als Vorsitzender der WWG. Als Zeichen unserer Dankbarkeit wurde Franz-Peter Scharpf ein 140 Jahre altes abgebautes Stück einer Kreuzblume des Ulmer Münsters übergeben.

Vom Landesverband bekam er aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden, Gerhard Bühler, die Ehrenmedaille der Freien Wähler Baden Württembergs. Ein gutes Viertele zum Abschluss durfte natürlich nicht fehlen.

Jetzt wünschen wir Ihnen noch schöne Herbsttage und würden uns freuen, wenn möglichst viele Mitbürger zur offiziellen Einweihung der Querspange teilnehmen.

Und bleiben sie uns gewogen.

Ihre Stadträte in der FWG Fraktion

Helga Malischewski, Erwin Böck, Reinhard Kuntz

 

 

 

Wiblingen aktuell September 2016

 

Der Finanzzwischenbericht für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2016 ist uns am 11.8.2016 zugegangen. Daraus ist zu ersehen, dass die Steuerschätzung vom Mai 2016 leicht nach oben korrigiert wurde. In dem Ergebnis spiegelt sich die nach wie vor günstige gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wieder. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes ist weiterhin erfreulich, so auch in Ulm.

Die Entwicklung bei den Steuereinnahmen 2016 ergibt für Ulm folgendes Bild:

Die Gewerbesteuer entwickelt sich planmäßig. Es sind sogar Einmalzahlungen in Höhe von rd. 11 Mio.€ angefallen. Da es sich hierbei um einmalige Vorauszahlungen handelt, bleibt abzuwarten, ob diese beim Jahresergebnis noch Bestand haben. Auch bei der Einkommensteuer, Umsatzsteuer und den Leistungen im Finanzausgleich zeichnen sich Mehrerträge ab.

 

Nun kommt jedoch das Wasser in den Wein. Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende macht sich ein Fallanstieg bemerkbar, da zahlreiche anerkannte Flüchtlinge im Laufe des Jahres aus dem Asylbewerberleistungsgesetz fallen und Leistungen nach dem SGB II erhalten. Es ist davon auszugehen, dass der Ansatz für 2016 in diesem Bereich nicht ausreichend sein wird. Auch bei den Leistungen im Bereich der Eingliederungshilfe, der Hilfe zur Pflege, der Grundsicherung im Alter ist eine weitere Steigerung des Zuschussbedarfs zu erwarten. Die Ursache hierfür liegt vor allem in einem weiter steigenden Fallzahlenzuwachs. Trotzdem geht die Verwaltung davon aus, dass der geplante Zuschussbedarf 2016 ausreichen wird.

 

Die Städtetagspräsidentin Barbara Bosch (OB in Reutlingen) fordert in einem Interview vom August mehr finanzielle Unterstützung vom Land. Es kann nicht sein, dass die Kommunen beim Sparen helfen sollen. 430 Millionen Euro sollen im nächsten Haushalt bei Kommunen und Beamten eingespart werden. Es hat bei einem gemeinsamen Gespräch Ende Juli vom Land überhaupt keine Signale gegeben, ob und inwieweit sich neben dem Bund auch das Land an der Finanzierung der Anschlussunterbringung für Flüchtlinge zu beteiligen gedenke.

Der Schulhausneubau braucht Hilfe vom Land. Betrachten wir in Wiblingen das Albert- Einstein-Schulzentrum, das aus allen Nähten platzt. Containerräume und Wanderklassen sind an der Tagesordnung. Beim 40-jährigen Jubiläum wurde dies den Verwaltungsspitzen wieder deutlich gemacht.

 

Der letzte Abschnitt des Jahres im Rat ist geprägt von vielen Entscheidungen, sei es im Baubereich, im Sozial- und Kulturbereich und natürlich die Haushaltsplanung für 2017. Es gibt viel zu tun.

 

Erfreulich zu berichten ist, dass Oberbürgermeister Gunter Czisch in einem Schreiben an Minister Thomas Strobl unser Anliegen unterstützt, baldmöglichst den „Freiwilligen Polizeidienst“ zur Unterstützung der hauptamtlichen Polizeikräfte einzuführen.

 

Nun noch eine Information in eigener Sache: Bei der Mitgliederversammlung der Wiblinger Wählergemeinschaft am 2.8.2016 standen Wahlen zum Vorstand an. Der 1. Vorsitzende, Franz-Peter Scharpf, trat nach 39 Jahren !!! nicht mehr zur Wahl an. Wir konnten Jan Simmendinger, 30 Jahre alt, selbständiger Wirschaftsinformatiker, für den Vorsitz gewinnen. Somit wurde ein stückweit ein Generationenwechsel vollzogen. Mit seinem Engagement möchte er das Interesse junger Menschen für die Kommunalpolitik wecken. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.

 

Bleiben Sie uns gewogen Ihre

Stadträte in der FWG Fraktion

 

Treffpunkt war dieses Mal das Donauschwäbische Zentralmuseum. Hier konnten nahezu 60 Mitglieder und Freunde der WWG eine sehr interessante Führung genießen. Die Dauerausstellung zeigt Exponate der Donauschwaben in der Vielvölkerregion an der Donau über drei Jahrhunderte hinweg.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde unser ehemaliger Vorsitzender Franz-Peter Scharpf auf einstimmigen Beschluss der anwesenden Mitglieder zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Helga Malischewski erwähnte in Ihrer Dankesrede nochmals einige Stationen in seiner 39jährigen Tätigkeit als Vorsitzender der WWG.

Unser neuer Vorstand, Jan Simmendinger, überreichte ihm die Urkunde zum Ehrenvorsitzenden. Als Geschenk der WWG übergab Reinhard Kuntz eine abgebaute Kreuzblume vom Ulmer Münster. Auch die Gattin, Trudi Scharpf, erhielt aus der Hand von Erwin Böck für ihre tatkräftige Mithilfe ein nachhaltiges Blumengeschenk.

Vom Landesverband der Freien Wähler Baden Württemberg bekam Franz-Peter Scharpf  vom stellvertretenden Landesvorsitzenden, Gerhard Bühler, die Ehrenmedaille überreicht.

Anschließend lud die WWG noch zum gemütlichen Beisammensein bei Wein und Häppchen der Metzgerei Graf in den Räumen des DZM ein.

 

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Erwin Böck, Helga Malischewski, Jan Simmendinger, Inge Kuntz, Reinhard Kuntz

 

 

Bei der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung am 2. August 2016 im Sportheim Wiblingen standen Wahlen zum Vorstand an. Die WWG hat zur Zeit 102 Mitglieder, davon waren 34 anwesend. Der 1. Vorsitzende, Franz-Peter Scharpf, trat nach 39 Jahren (!!!) nicht mehr zur Wahl an. Die anderen Vorstandsmitglieder erklärten sich weiterhin bereit, stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig wieder gewählt.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  1. Vorsitzender Jan Simmendinger
  2. Vorsitzende Helga Malischewski (Stadträtin)
  3. Kassier Manfred Ludwar
  4. Schriftführerin Inge Kuntz
  5. Kassenprüfer Martin Barth, Markus Waraschinski

Die amtierenden Stadträte Erwin Böck und Reinhard Kuntz gehören lt. Satzung ebenfalls dem Vorstand an.

Der damals 33 Jahre alte Wiblinger Schreinermeister Franz-Peter Scharpf rückte 1977 für den plötzlich verstorbenen Friedrich Battran in den Gemeinderat nach. Bis 1980 war er Stadtrat in der FWG Fraktion. Er kandidierte 1980 aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Gemeinderat. 1977 wurde er zum Vorsitzenden der Wiblinger Wählergemeinschaft gewählt und übte dieses Amt durch regelmäßige Wiederwahl bis heute aus.

Wir werden Herrn Scharpf im Oktober in angemessenem Rahmen verabschieden.

Mit der Wahl von Jan Simmendinger wurde ein stückweit Generationenwechsel vollzogen. Herr Simmendinger ist 30 Jahre alt und seine Wurzeln liegen seit der Geburt in Wiblingen. Beruflich ist er selbständiger Wirtschaftsinformatiker.

Mit seinem Engagement möchte er auch das Interesse junger Menschen für die Kommunalpolitik wecken und sie dazu motivieren, sich selbst stärker einzubringen. Es kann niemandem gleichgültig sein, welche Veränderungen sich in der Stadt oder dem Ortsteil, in dem man zuhause ist, ergeben.

 

Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.

Stadträtin Helga Malischewski hat die Schaffung einer Freiwilligen Polizei beantragt.

 

Sicherheit in Ulm

Stadtteil Wiblingen 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

tagtäglich müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Einbrüche in Häuser und Wohnungen drastisch zunehmen. Ich möchte insbesondere den Stadtteil Wiblingen ansprechen, allein diese Woche drei Einbrüche, Schule, Kindergarten und Wohnhaus.

 

In der Landesregierung wird neu diskutiert, ob ein Freiwilliger Polizeidienst verstärkt wieder eingeführt werden soll. Im Koalitionsvertrag steht, dafür „eine neue Grundlage“ zu schaffen. Da die hauptamtliche Polizei permanent unterbesetzt ist, halten wir diese Maßnahme für dringlich. Es ist n i c h t notwendig, dass die Polizeifreiwilligen Waffen tragen, allein die Präsenz durch Fußstreifen wäre schon sehr hilfreich. Selbst der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Kusterer äußert sich folgendermaßen: „Wir brauchen die Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte, weil die Personalknappheit bei der Polizei so groß ist.“ Bis die 1500 angepeilten neuen Personalstellen für ganz Baden-Württemberg einsatzbereit sind, vergehen sicher noch einige Jahre. 

Auch auf Grund vieler Gespräche mit der Bürgerschaft, die eine solche Bereitschaft von Freiwilligen wünschenswert hält, 

beantrage ich, dass sich die Stadt Ulm bei der Landesregierung

diesem Ansinnen, den Freiwilligen Polizeidienst wieder ein zu-

führen, positiv äußert, dass dieser möglichst bald eingeführt

werden kann, die oben angeführten Gründe sprechen dafür. 

Landauf, landab klagen die Kommunen, die Zahlen sind Realität.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Helga Malischewski

Stv. Fraktionsvorsitzende

Hier unser Artikel für die Juli Ausgabe von Wiblingen aktuell:

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es ist Sommer in der Stadt. Woran wir das merken?

Zwar nicht unbedingt beim Wetter. Ein sicheres Indiz für den Sommer hingegen, ist die potentiell ansteigende Anzahl der Feste in und um Ulm herum.

Den Anfang machte das 10. Internationale Donaufest vom 01. Juli bis 10. Juli 2016.

Wir Donauanrainer müssen, gerade auch im Schatten des „Brexit“, beweisen, wie gut wir miteinander arbeiten, gestalten und auch feiern können. Dazu gehören selbstverständlich auch die vielen Begegnungen zwischen und mit jung und alt während der Veranstaltungen.

Den Machern gebührt ein hohes Lob für das diesjährige Programm.

Als herausragender Event angekündigt, erfüllte die Uraufführung des choreografischen Musiktheaters von Alexander Balanescu nach Meinung vieler Besucher nicht die gesetzten Erwartungen. Allein die Tänzer der Compagnie des Theaters, verstärkt mit Tänzern aus den neun weiteren Donauländern unter der Choreografie von Roberto Scafati waren sehenswert.

Nach dem Donaufest folgte gleich darauf die Schwörwoche mit Ulm`s höchstem Feiertag, dem Schwörmontag. Sicher waren auch Sie alle gespannt auf die erste Schwörrede unseres neu gewählten Oberbürgermeisters. Wir sind uns sicher, dass Gunter Czisch seine Aufgaben mit Bravour gelöst hat.

 

Wir bleiben weiter in Bewegung: Das Landesturnfest vom 28. Bis 31. Juli 2016 vereinigt über 14.000 aktive Teilnehmer aus über 700 Vereinen hier in Ulm. Zum achten Mal darf sich Ulm als begeisterter Turnfest Gastgeber präsentieren.

 

Vom 18. bis 21. August 2016 spielen so bekannte Größen des Musik Bizz wie Sarah Connor, Unheilig und The Boss Hoss im Wiblinger Klosterhof. Zehntausende Besucher werden in Wiblingen erwartet. Wir hoffen sehr auf funktionierende Shuttle Bus Verbindungen zu den Parkplätzen beim Wonnemar, bzw. bei der Ratiopharm Arena. Auch in diesem Jahr wird es ein Catering im Lustgarten geben. Falls das Wetter mitspielt haben, wir ideale Voraussetzungen den Besuchern unser schönes Wiblingen zu präsentieren.

 

Außer den Festen natürlich, gibt es noch andere Themen, die uns im Ulmer Süden beschäftigen.

Der im Zuge der Nachverdichtung geplante viergruppige Kindergarten Im Wiblinger Hart durch die UWS ist durch unsere Bemühungen von der aktuellen Tagesordnung des Fachbereichs Jugendhilfe abgesetzt worden.

Wir möchten die UWS nicht mit Planungen beauftragen, die noch längst nicht ausgereift sind. Der Ulmer Gemeinderat hat den Neubau von 700 Wohnungen im Jahr beschlossen. Dabei gilt Innen- vor Außenentwicklung. Nun gilt es genau zu prüfen und zu planen, wo und in welcher Größenordnung die sogenannte Nachverdichtung stattfinden soll. Damit können unsere Bürgerinnen und Bürger detailliert über die Vorhaben Bescheid erhalten. Wir wollen keine Bürgerinformation, wie im Juni im Bürgerzentrum Wiblingen, bei der die Besucher mehr verunsichert als informiert worden sind.

 

Der Bau unserer Querspange macht erfreuliche Fortschritte. Auch die ebenfalls im Bau befindlichen Wohnungen für die Anschlussunterbringung von Geflüchteten sind auf dem Weg. Falls keine Störungen auftreten, werden die ersten Container noch Ende Juli 2016 aufgestellt.

 

Jetzt wünschen wir Ihnen noch einen wunderbaren Restsommer, freuen Sie sich auf das baldige Ende der Bauarbeiten am Wiblinger Ring und bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute wollen wir uns dem Thema „Senioren in Ulm“ widmen. Dies stand im Fachbereich Bildung und Soziales am 1.6.2016 zur Diskussion.

Fallzahlen und jährliche Ausgaben Hilfe zur Pflege:

Im Jahre 2015 waren es 532 Fälle, im Jahre 2010 waren es 442 Fälle. Die Fallzahlensteigerungen sind nicht mehr so gravierend wie in den Jahren zuvor. 70% der Ulmer Hilfe zur Pflege Empfänger werden stationär versorgt, 30% ambulant. Im Landesdurschnitt sind dies nur 23,5%, was bestätigt, dass der Vorrang der ambulanten Versorgung in Ulm gut umgesetzt wird. Die Altersverteilung liegt bei 70-79 Jahren mit 29,35% am höchsten, gefolgt von 80-89 Jahren mit 28,14 %.

Die jährlichen Ausgaben der Hilfe zur Pflege lagen im Jahre 2015 bei ca. 7.240.000 Euro.

In der Stadt Ulm sind, wie schon in den letzten Jahren, im Vergleich zu anderen Stadtkreisen deutlich weniger Menschen über 65 Jahren in stationärer Pflege untergebracht, das gleiche gilt für Menschen unter 65 Jahren, Ulm steht an unterster Stelle.

Seit 2012 teilten sich zwei Sozialpädagoginnen eine Vollzeitstelle für das „Fallmanagement Hilfe zur Pflege“. Viele Angehörige wissen nicht um die Hilfe, die bei einer angedachten oder beantragten Heimaufnahme in Anspruch genommen werden kann. Ziel des Fallmanagements ist der möglichst lange Verbleib in der eigenen vertrauten Wohnung. Scheuen Sie sich nicht, sich über die Telefonnummer 161 5134 Frau Nicole Fässler, zu informieren, sie betreut diese Stelle jetzt alleine.

Im Jahre 2010 wurde der letzte Seniorenbericht der Stadt Ulm veröffentlicht. Mit der Umsetzung der 128 Handlungsempfehlungen wurde mit Beginn des Jahres 2011 begonnen, vorgesehen war hierfür ein Zeitraum von fünf Jahren. Nun wird eine Neuauflage erarbeitet. Es werden zehn Leitlinien entwickelt. Alle hier aufzuführen, ist noch verfrüht, trotzdem ein paar Schlagworte:

Das Alter ist vielschichtig und bunt

Potentiale der älteren Menschen fördern und nützen

Freiräume für Teilhabe schaffen

Unterstützungsangebote im Sozialraum und Quartier stärken

Sorgende Gemeinschaften entwickeln

Barrierefreie Wohnungen und barrierefreies Wohnumfeld schaffen

Das Thema Demenz enttabuisieren 

Mit diesen Maßnahmen können Sie erkennen, dass nicht nur für Kinder und Jugendliche für Unterbringung in Kitas und Schulen immens viel getan wird, sondern dass die ältere Generation nicht vergessen ist.

Thema Sicherheit

In der Landesregierung wird neu diskutiert, ob ein Freiwilliger Polizeidienst verstärkt wieder eingeführt werden soll. Im Koalitionsvertrag steht, dafür „eine neue Grundlage“ zu schaffen. Da die hauptamtliche Polizei permanent unterbesetzt ist, halten wir diese Maßnahme für dringlich. Es ist n i c h t notwendig, dass die Polizeifreiwilligen Waffen tragen, allein die Präsenz durch Fußstreifen wäre schon hilfreich. Selbst der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft Kusterer äußerst sich folgendermaßen: „Wir brauchen die Unterstützung ehrenamtlicher Kräfte, weil die Personalknappheit bei der Polizei so groß ist.“

Bis die 1500 angepeilten neuen Personalstellen für ganz Baden-Württemberg einsatzbereit sind, vergehen sicher noch einige Jahre.

Für Wiblingen halten wir jedenfalls auch auf Grund vieler Gespräche mit der Bürgerschaft eine solche Bereitschaft von Freiwilligen wünschenswert, auch wäre dies den verwinkelten Wegen des Tannenplatzes geschuldet, wenn uns auch von oberster Stelle verdeutlicht wird „Wiblingen ist sicher“.

Ihre WWG Stadträte in der FWG Rathausfraktion

Helga Malischewski       Erwin Böck               Reinhard Kuntz

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